Verlängerung brachte für die Kobras ein kleines Happy End

In einem hochinteressanten Regionalliga Spiel verloren die Kobras ihr Heimspiel gegen die Herforder Ice Dragons in der Overtime mit 1:2 (0:0; 1:0; 0:1; 0:1).

 

Den Zuschauern in der Schlangengrube wurde ein sehr sehenswertes Spiel geboten. Beide Mannschaften waren fest entschlossen, die drei Punkte einzufahren.

Marvin Frenzel parierte und entschärfte sehr gut – Copyright by Simone Neuhaus

Das erste Drittel begann für die Kobras nicht so optimal. Sie mussten sehr früh schon in Unterzahl agieren. Doch durch die gute Abwehrarbeit, haben sie diese unbeschadet überstanden. Viele Angriffe beider Teams wurden sehr gut von beiden Defensivabteilungen unterbunden. Es gab kaum ein Durchkommen. Wenn es mal brenzlich wurde, waren beide Torhüter stets auf ihrem Posten. Nach diesem ausgeglichenen Drittel ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.

 

Milan Vanek muss die richtigen Worte in der Kabine gewählt haben, denn die Kobras starteten besser in den zweiten Spielabschnitt. Sie ließen die Scheibe gut durch die eigenen Reihen laufen und versuchten giftige Nadelstiche zu setzen. Schließlich gelang es den Kobras, die Defensive der Herforder zu überwinden. Nach einer schönen Seitenverlagerung durch Benedikt Hüsken und guter Weiterleitung durch Andrew Harrison, der mit seinem Pass Joey Menzel in Szene setzte und dieser in das Tor der Herforder einschob. Verdiente Führung für die Giftschlangen bis dahin, weil sie einfach mehr im zweiten Drittel investiert haben und die Herforder noch zu harmlos waren. Somit konnte die Spielweise auch die Fans der Kobras animieren, ihre Mannschaft auf den Rängen anzufeuern.

„Wir haben ein gutes Regionalliga Niveau gesehen zum Ende der Hauptrunde. Obwohl beide Mannschaften auf die Play-Offs fixiert sind, gab es ein gutes Niveau. Beide Torhüter haben einen fantastischen Job gemacht“, resümierte der Gästetrainer Jeff Job das Spiel.

 

Benedikt Hüsken verpasst ganz knapp die Führung – Copyright by Simone Neuhaus

Das letzte Drittel versprach also noch einmal Spannung. Zunächst starteten die Herforder Dragons sehr gut aus der Kabine. Nach 41 Sekunden egalisierten sie den Rückstand und trafen zum 1:1 durch Jan-Niklas Linnenbrügger. Dieser Ausgleich entwickelte sich zu einem waschechten Krimi. Es ging hin und her und es wurden Torchancen auf beiden Seiten kreiert wie auf dem Fließband. Doch die tolle Abwehrarbeit beider Mannschaften und die herausragenden Torhüterparaden verhinderten, dass eine Mannschaft vor Ende der regulären Spielzeit als Sieger vom Eis geht. Folgerichtig ging es in die 5-Minütige Verlängerung (Overtime).

Die Kobras wollten den „Lucky Punch“ erzwingen und ihre tolle Leistung gegen den Tabellenzweiten Herford krönen. Sie gaben noch einmal alles. Doch es kam anders. Nach einer Strafe für die Kobras und das agieren in Unterzahl war es im Endeffekt schwierig, den Druck der Ice Dragons stand zu halten. Phillip Brinkmann schoss das entscheidende Tor für die Gäste und sicherte Ihnen damit die 2 Punkte.

„Wir haben einen Punkt gewonnen. Die Jungs haben super gekämpft und sich den Punkt auch verdient. Wir haben Freitag schon gut gespielt und haben uns dafür aber heute belohnt. Der Fokus liegt jetzt auf nächste Woche gegen Neuss und Soest. Wir wollen den sechsten Tabellenplatz halten, um in den Play-Offs gegen Neuwied zu spielen“, blickte ein zuversichtlicher Milan Vanek nach vorne.

 

 

Dinslaken Kobras – Herforder EV:             1:2 n.V. (0:0; 1:0; 0:1: 0:1)

 

Torschützen Dinslaken:                   Joey Menzel

 

Torschützen Herford:                       Jan Niklas Linnenbrügger, Phillip Brinkmann

 

Strafminuten Dinslaken:                  10

Strafminuten Herford:                     10

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