Starke Kobras unterliegen unglücklich

Wie schon am vergangenen Sonntag im Heimspiel boten die Dinslaken Kobras am Freitag in Neuwied eine starke Leistung. Am Ende stand aber trotzdem mit 4-5 eine knappe Niederlage.

Die Kobras starteten stark ins Spiel und hatten die ersten Torchancen. Eine davon nutzte Stefan Dreyer in der 10.Minute zur verdienten Führung. Und als Andrew Harrison nach feinem Alleingang kurz darauf nur knapp an Neuwieds Goalie Köllejan scheiterte,ahnten die Neuwieder Fans böses,denn so richtig ins Spiel gekommen waren ihre Lieblinge noch nicht. Und die Kobras blieben am Drücker und verzeichneten in der Folge noch weitere gute Möglichkeiten. Andrew Harrison scheiterte an Köllejan und Stefan Dreyer traf die Latte. So gingen die Kobras mit einer 1-0 Führung in die Pause

Philipp Heffler und Sven Asbach beim Tanz mit dem Puck (Copyright Simone Neuhaus)

.Eine Pause die länger dauerte,denn zunächst versagte die Neuwieder Eismaschine. Und diese Pause verkrafteten die Gastgeber anscheinend besser,denn jetzt stürmten sie mit Macht auf das Tor von Marvin Frenzel,der zunächst zwei Mal glänzend parierte. Machtlos war er in der 23.Minute,als ausgerechnet Ex-Kobra Kevin Wilson zum Ausgleich traf. Jetzt erwachte die Halle wieder und es hallten die Anfeuerungsrufe der Bären-Fans durch die Halle. Davon beflügelt erzielte Dennis Appelhans dann auch in der 27.Minute die erstmalige Führung der Hausherren. Aber nur eine Minute später wurde es wieder ganz still im Icehouse. Jesse Parker war alleine durch und wurde vor dem Tor unsanft gebremst. Die Unparteiischen,die diesen Namen an diesem Abend einige Male nicht verdient hatten,entschieden auf Penalty. Philipp Heffler trat an und traf und glich somit für seine Kobras aus. Jetzt lief sie wieder,die Angriffsmaschine der Giftschlangen und in der 31.Minute war es Leon Taraschewski,der nach einem schönen Pass von Philipp Heffler den Puck ins Tor hämmerte. Da war sie wieder,die Führung für die Kobras. Jetzt war es das was man einen Play-off Kampf nennt,beide Mannschaften schenkten sich nichts. Und nachdem auf dem Eis die Jungs in Blau und die Jungs in Orange die Akzente gesetzt hatten,wollten auch die Jungs in Schwarz-Weiß nicht nachstehen. Nach einem angeblich hohen Stock von Andrew Harrison entschieden sie auf Strafzeit. Nicht direkt,das muss man an dieser Stelle sagen,denn das Spiel lief zunächst weiter. Dadurch bekam diese Situation einen faden Beigeschmack,noch fader wurde er allerdings durch die Tatsache,das in dieser Überzahl die Gastgeber 7 Sekunden vor Schluss des 2.Drittels den 3-3 Ausgleich erzielen konnten.

Philipp Heffler setzt sich gegen 2 Neuwieder durch (Copyright Simone Neuhaus)

Zum letzten Drittel kamen die Gastgeber wild und entschlossen aus der Kabine. Und konnten in der 45.Minute erneut in Führung gehen. Aber die Kobras waren von diesem Rückstand nicht geschockt,sondern spielten weiter mutig. Und scheiterten immer wieder an Felix Köllejan oder am Pfosten des Neuwieder Tores.So langsam lief ihnen auch die Zeit weg und als Trainer Milan Vanek 2 Minuten vor Schluss Marvin Frenzel für einen 6.Feldspieler opferte,war es der Neuwieder Kapitän Stephan Fröhlich der in leere Kobras Tor traf. Aufgeben war aber immer noch keine Option für die Giftschlangen,denn Goalie Frenzel blieb draußen und Pascal Behlau brachte die Kobras wieder auf 4-5 ran. Dabei blieb es dann allerdings.

Wir habe eine Schlacht verloren,aber mehr noch nicht. Sonntag geht’s weiter“, so die kurze aber treffende Analyse von Trainer Milan Vanek nach dem Spiel.

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