Kobras unterliegen gegen den EHC Neuwied

Am Sonntagabend kassierten die Kobras in der heimischen Schlangengrube eine Niederlage gegen den EHC Neuwied mit 4:7 (1:3; 1:2; 2:2).

 

Zu erwarten war ein sehr kampfbetontes, hartes und ruppiges Spiel. Beide Mannschaften fingen sehr ausgeglichen in den ersten Minuten im ersten Spielabschnitt an. Viele Zweikämpfe prägten das erste Drittel mit wie zu erwartenden vielen Strafminuten auf beiden Seiten.

Viele derartige Szenen machten das Spiel so kampfbetonend – Copyright by Simone Neuhaus

Es dauerte ein wenig, bis sich auf beiden Seiten Torchancen entwickelten. Joey Menzel scheiterte mit einem sehenswerten Pfostentreffer und konnte die Giftschlangen nicht in Front bringen. Im direkten Gegenzug gab es einen Penalty für die Gäste, nachdem Alex Zaslavski den Stürmer der Gäste nichtnicht regelko foulte. Dieser Penalty bescherte den Neuwiedern die 1:0 Führung durch Stephan Fröhlich. Dieser Treffer beflügelte zunächst die Gäste und sie drehten spielerisch auf. Folgerichtig gab es nach einem sauber gespielten Angriff das 2:0 durch Maximilian Wasser. Die Kobras wirkten in dieser Phase ein wenig benommen und unkonzentriert. Nach einem Solo von Martin Brabec, hatte er keine Mühe die Kobra Abwehr stehen zu lassen und netzte zum 3:0 ein. Milan Vanek nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Mannschaft ein paar Impulse zu geben.

Nach dem es eine Auseinandersetzung zwischen Joey Menzel und Deion Müller gab, kehrte es einmal ruhe ein. Beide erhielten eine 2+2+10 Minuten Strafe wegen unnötiger Härte. Somit kamen die Kobras besser ins Spiel und konnten sich dementsprechend auch belohnen. Stefan Dreyer verkürzte für die Kobras auf 1:3 und damit ging es auch in die erste Pause.

„Alles in allem würde ich schon behaupten, dass der Sieg hier in Ordnung geht. Es war ein hartes Spiel“, resümierte Gäste Trainer Carsten Billigmann das Spiel.

 

Jesse Parker ist fokussiert auf die Hartgummischeibe – Copyright by Simone Neuhaus

Der zweite Spielabschnitt war auch von vielen harten Zweikämpfen geprägt, was teilweise schon hart an der Grenze war. Das Schiedsrichtergespann ließ vieles weiterlaufen und hetzte somit die Gemüter auf. Beide Trainer waren über die Leistung der Schiedsrichter mehr als fassungslos. „Phasenweise war es echt problematisch was da an Kniechecks durchgegangen ist, einfach unfassbar“, äußerte sich Cartsen Billigmann. Auch Schlangenbeschwörer Milan Vanek nahm kein Blatt vor dem Mund teilte ordentlich aus: „Die Schiedsrichter heute Abend war einfach miserabel. Ich bin geschockt, dass das gesagt werden MUSS.“

Die Kobras übernahmen jetzt das Zepter und spielten mutig nach vorne. Doch das alles brachte zunächst nichts, da die Chancenverwertung nicht gut war. Martin Brabec und Michael Jamieson brachten die Bären mit 5:1 in Front und sorgten quasi schon für die Vorentscheidung. Vor Ende es zweiten Drittels konnte Moritz Hofschen noch eine Überzahlsituation nutzen und auf 2:5 aus Kobra Sicht verkürzen. Mit diesem Spielstand ging es auch in die letzte Pause.

 

Im letzten Spielabschnitt ging es ein wenig ruhiger zu und dies nutzten auch die Gäste und erzielten durch Martin Brabec das 6:2. Doch Kobras geben niemals auf und in der 45. Minute verkürzte Benedikt Hüsken auf 3:6. Wenige Sekunden später erzielte Phillip Heffler mit einem sehenswerten Schuss zum 4:6. Dies gab noch einmal einen Aufschwung, doch die Scheibe wollte einfach nicht im Tor der Neuwieder landen. Milan Vanek setzte alles ein eine Karte und nahm 3 Minuten vor Schluss Goalie Lukas Schaffrath vom Eis, um ein Überzahlspiel zu haben. Doch das wurde mit dem Endstand von 7:4 durch Michael Jamieson bestraft.

„Respekt an meine Elf Indianer und zwei Torhüter, die auf dem Zahnfleisch gehen und bis zum Ende gekämpft haben. Hut ab!“, berichtet ein stolzer Milan Vanek über seine Mannschaft.

 

Am kommenden Freitag ist der aktuelle Tabellenführer aus Hamm zu Gast. Hoffentlich kann Schlangenbeschwörer Vanek auf mehr Personal zurückgreifen und gut Paroli gegen die Hammer Eisbären bieten. Der erste Bully fällt um 20 Uhr in der Schlangengrube.

 

 

Dinslaken Kobras – EHC Neuwied:                        4:7 (1:3; 1:2; 2;2)

 

Torschützen Dinslaken:                               Stefan Dreyer, Moritz Hofschen, Benedikt Hüsken
Phillip Heffler
Torschützen Neuwied:                                Stephan Fröhlich, Martin Brabec (3x),
Michael Jamieson(2x), Maximilian Wasser

 

 

Strafminuten Dinslaken:                  22

Strafminuten Ratingen:                   44

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