Kobras gleichen die Serie aus

Stefan Dreyer kämpfte wie alle anderen Kobras bis zum Umfallen. (Copyright Simone Neuhaus)

Nach der knappen Niederlage am Freitag in Neuwied waren die Kobras am Sonntag in der heimischen Schlangengrube bis in die Haarspitzen motiviert.In der Luft lag dieses besondere Knistern,das es nur in den Play-offs gibt. Und von Anfang an waren es die Kobras,die das Tor der Bären berannten. Und bereits in der 7.Minute belohnt wurden,als die Ex-Kobra Kevin Wilson auf der Strafbank saß und Philipp Heffler mit einem trockenen Schuß zur 1-0 Führung für die Kobras einnetzte. Auch in der Folge blieben die Kobras das bestimmende Team,alleine der Puck wollte nicht mehr über die Linie des Neuwieder Tores,trotz guter Chancen. Und so kam es wie es im Sport meistens kommt. Die eine Mannschaft hat die Chancen,die andere macht das Tor. Und so war es der Neuwieder Jamieson,der 2 Sekunden vor Ende des 1.Drittels zum glücklichen Ausgleich für die Bären traf.

Pech hatte Jesse Parker in dieser Szene. Der Puck blieb kurz vor der Linie liegen. (Copyright Simone Neuhaus)

Das 2.Drittel begann mit einem Schock,denn es waren gerade einmal 34 Sekunden gespielt,da ging der Gast durch Max Wasser mit 2-1 in Führung. Aber was danach kam,wird den Kobrasfans noch lange in Erinnerung bleiben. Die Kobras drehten auf und das Spiel. Scheiterten Benny Hüsken und Pascal Behlau noch mit ihren Versuchen,war es im Anschluss daran Andrew Harrison,der den Puck zum 2-2 im Netz versenkte. Jetzt spielten sich die Kobras in einen Rausch und dominierten das Spiel nach belieben. Und in der 33.Minute war es Pascal Behlau der zum 3-2 traf. Ein kurioser Treffer,denn Leon Taraschewski war vor dem Tor gefoult worden,der Schiedsrichter zeigte erst Strafzeit für Neuwied an,um nach kurzer Rücksprache mit seinem Kollegen (es wurde im 4-Mann-System gepfiffen) auf Tor zu entscheiden.Die Kobras wollten jetzt mehr und bekamen mehr. Nach einem Traumpass von Stefan Dreyer genau auf die Kelle des mit gelaufenen Andrew Harrison,hatte dieser keine Probleme zum 4-2 einzuschieben. Und nur eine Minute später war es Jesse Parker der zum Pausenstand von 5-2 einnetzte.

Wer jetzt eine wütende Neuwieder Mannschaft zu Beginn des letzten Drittels erwartete,wurde zunächst eines Besseren belehrt,denn es waren weiterhin die Kobras,die das Heft in der Hand hatten. Und auch das nächste Tor erzielten.in der 45.Minute war es Leon Taraschewski,der das 6-2 erzielte. Erst danach wachten die Bären auf und kämpften sich ins Spiel zurück. Und bekamen ihre Chancen.Und in der 48. und 49. Minute konnten sie auch zwei davon nutzen. Und so wurde aus dem passablen Vorsprung doch wieder eine knappe Angelegenheit. Aber die Kobras erholten sich schnell von dem Schock und kämpften in den letzten 10 Minuten als ginge es um ihr Leben. Marvin Frenzel war in dieser Phase einfach nicht mehr zu überwinden und als die Bären die letzte Option zogen,ihren Goalie vom Eis nahmen und volles Risiko gingen,da war es Jesse Parker der ins leere Tor traf und seine Giftschlangen jubeln ließ.

Wir haben ein Spiel gewonnen,mehr nicht“, so der knappe,aber zufriedene Kommentar von Trainer Milan Vanek nach dem Spiel.

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