Kobras gewinnen ihr erstes Meisterschaftsheimspiel

Tom Goldmann setzt sich im Zweikampf durch. Copyright by Markus Szczepanski

Nach den zwei Auftaktsiegen gegen die Löwen Frankfurt und Diez- Limburg wollte die Mannschaft von Milan Vanek natürlich vor heimischer Kulisse gegen die Luchse aus Lauterbach nachlegen. Und das mit Erfolg.

Erfreulich für die Kobras war die Nachricht, dass Defensivspieler Marvin Linse nach seinem Cut an der Oberlippe von Freitag wieder auf dem Eis stand.

 

Der erste Spielabschnitt zeigte deutlich, dass beide Mannschaften zunächst defensiv, sowie auch taktisch auf Augenhöhe waren. Rausgespielte Torchancen wurden entweder von den Defensivabteilungen vereitelt oder die beiden Goalies waren zur Stelle.

Einen nennenswerten Höhepunkt gab es noch kurz vor Ende des ersten Drittels. Nach einem Kniecheck von Tim Cornelißen an Roman Löwing, wurde er vorzeitig vom Hauptschiedsrichter zum Duschen geschickt. Er bekam eine 5+ Spieldauer.

Für den Lauterbacher Abwehrmann sah es nicht gut aus und musste verletzt das Eis verlassen. An dieser Stelle wünschen wir ihm eine schnelle Genesung. Somit ging es torlos in die erste Drittelpause des Abends.

 

Obwohl die Kobras noch eine 4 Minütige Strafzeit absitzen mussten, starteten sie besser in den zweiten Spielabschnitt. Die Kobras bissen sich im Drittel der Luchse fest, wodurch viele gute Torchancen endstanden sind. An dieser Stelle muss man auch erwähnen, dass die Fans der Kobras ihre Mannschaft in dieser Druckphase gut nach vorne gepeitscht haben. Die Giftschlangen gingen dann in der 31. Minute in Front. In doppelter Überzahl war es Phillip Heffler, der die Scheibe im Tor der Luchse unterbrachte. Seine Assistenten waren hier Petr Macaj und Jesse Parker. Durch einige Strafzeiten der Luchse und das gute Überzahlspiel der Hausherren, verpassten sie es, die Führung weiter auszubauen. Mit einer verdienten 1:0 Führung ging es in die Kabine.

 

Das letzte Drittel begann so, wie das zweite endete. Die Kobras nutzten ihre optische und konditionelle Überlegenheit. Man merkte es den Luchsen an, dass sie nur mit 13 Mann im Kader angereist sind. Die Kräfte neigten sich langsam dem Ende zu.

Zügig spielten die Giftschlangen auf das zweite Tor des abends. Pascal Behlau schraubte mit seinem ersten Meisterschaftstor für die Kobras den Spielstand auf 2:0 in der 42. Minute. Vorlagengeber waren hier Jesse Parker und Phillip Heffler.

Dieser Führungsausbau brachte Sicherheit und ebenso die spielerische Überlegenheit.

Die Giftschlangen dachten gar nicht daran, aufzuhören und spielten weiter nach vorne. Nachdem ein Konter der Lauterbacher unterbunden wurde, schalteten die Kobras schnell um. Initiator war zum einem Tom Goldmann und zum anderen Kristof Kelsch. Schnelle Spieleröffnung der beiden brachten Robin Dambacher in Szene, der ebenfalls mit seinem ersten Meisterschaftstor für die Kobras glänzen konnte. Das 3:0 war somit verdient und die Luchse optisch betrachtet am Ende ihrer Kräfte. Die Kobras hatten sehr viel Freude am Spiel gefunden und hatten immer noch nicht genug.  Nach einer traumhaften Kombination zwischen Phillip Heffler und Marvin Linse, schickten sie Michal Plichta auf die Reise und er ließ dem Goalie der Luchse keine Chance.

Im direkten Gegenzug jedoch, trafen die Luchse aus Lauterbach zum zwischenzeitlichen 1:4 aus ihrer Sicht. Torschütze war Knut Apel. Dieses Ergebnis schien für die Kobra

s nur Ergebniskosmetik zu sein, da sie weiterhin ihre Überlegenheit im letzten Spielabschnitt nutzen. Michal Plichta netzte zum zweiten Mal an diesem Abend ein und stelle den alten Torabstand wieder her.

Den Schlusspunkt setzte Kristof Kelsch. Nach einem unterbundenen Angriff der Luchse, war es wieder das schnelle Umschaltspiel, was den Erfolg brachte. Eine Passkombination zwischen Frank Buchwald und Tom Goldmann, leitete den Endstand von 6.1 ein.

Die Freude über das 1:0 für die Kobras durch Phillip Heffler Copyright by Markus Szczepanski

 

Im Anschluss dieses Spiels gab es eine Pressekonferenz, um das Spiel zu analysieren. Die beiden Eishockeylehrer wurden um ein Statement gebeten und ggf. musste Frage und Antwort gestanden werden.

Den Anfang machte der Gästetrainer Petr Zacher. „Wenn man kein Tor im ersten Drittel erzielt, ist es schwierig, ein Spiel zu gewinnen. Wir hatten die Chance in Führung zu gehen, haben sie aber nicht genutzt. Insgesamt hatten wir in den ersten beiden Dritteln sieben Strafzeiten, also 14 Minuten in Unterzahl und dann noch mit 11 Spielern ist es schwierig, so ein Spiel zu gewinnen“, so der Headcoach der Lauterbacher. Auf die Nachfrage, ob es eine Verbesserung zum Hamm Spiel gegeben habe, wollte Petr Zacher nicht kommentieren. „Es war eine Schande“, äußerte er sich.

Im Gegenzug wurde Milan Vanek ebenfalls befragt, wie er das Spiel seiner Jungs gefunden hat. „Erstmal Respekt an Lauterbach, dass sie 35 Minuten mit 11 Mann gegen uns Paroli geboten haben. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir im ersten Drittel ein oder zwei Tore bekommen hätten. Ich habe von Anfang an gesagt, dass die Jungs nict darüber nachdenken sollen, was Lauterbach am Freitag gemacht hat. Wir sind ja nicht Hamm, Ratingen oder Neuwied, wir sind Dinslaken Kobras. Wir müssen immer 100/110% geben, damit es funktioniert. Es gab schon in den zwei Drittelpausen deutliche Worte von mir in der Kabine und habe versucht, die Fehler zu analysieren und abzustellen. Nach dem dritten und vierten Tor lief es dann und die Jungs haben geduldig und mit viel Selbstvertrauen das Spiel zu ende gespielt. Ein 6 Punkte Wochenende haben wir erreicht und der Fokus liegt schon auf die nächsten Training

seinheiten und das Spiel gegen Ratingen,“ so der Schlangenbeschwörer Vanek.

 

Dinslaken Kobras – Luchse Lauterbach:               6:1 (0:0; 1:0; 5:1)

 

Torschützen Dinslaken:

Phillip Heffler, Pascal Behlau, Robin Dambacher,

Michal Plichta (2x), Kristof Kelsch

Torschützen Lauterbach:                 Knut Apel

 

Strafminuten Dinslaken:                  9 (+20 Disziplinarstrafe)

Strafminuten Lauterbach:               14

 

Zuschauer:                                         160

classic

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