Erneuter Dämpfer vor heimischen Publikum

Am Sonntagabend unterlagen unsere Giftschlangen gegen die EG Diez/Limburg mit 5:7 (2:2; 1:4; 2:1). Nach guter und kämpferischer Leistung ist es für die Kobras immer noch schwer, vor heimischer Kulisse die Punkte in der Schlangengrube zu behalten.

 

Das Match startete auf beiden Seiten mit viel Tempo. Den Kobras merkte man an, dass sie die Niederlage vom vergangenen Freitag wett machen wollten. Engagierte Kobras können sich nicht belohnen, da die Rockets aus Limburg zunächst die Tore erzielten. Nach sieben Spielminuten und einem Doppelpack von Florian Böhm, stand es schon 2:0 für die Gäste. Sie nutzen einen individuellen Fehler in der Abwehr und die fehlende Konzentration im Abspiel der Kobras.

Der frühe Rückstand für die Kobras war ein kleiner Weckruf. Sie spielten weiterhin nach vorne und kamen auch zu ihren Möglichkeiten. Phillip Heffler war es, der den Anschluss schaffte, nach Vorarbeit von Jesse Parker und Moritz Hofschen. Kurze Zeit später gelang den Kobras sogar der Ausgleich zum 2:2, nach einem satten und strammen Schuss von unserem Defensivmann Alexander Zaslavski. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.

Starke Paraden von Dennis Kohl – Copyright by Karin Hamann

„Dann sind wir heute 2:0 in Führung gegangen und können das locker runterspielen und bringen Dinslaken wieder ins Spiel und dann stand es schon 2:2“, resümierte Jens Hergt den ersten Spielabschnitt des abends.

 

Die Kobras kamen mit viel Schwung und Tempo aus der Kabine. Sie wollten unbedingt das Spiel machen. Doch das erste Tor des zweiten Spielabschnitts machten die Rocktes aus Diez/Limburg. Durch eine tolle Passkombination zwischen Andre Bruch und Alexander Engel, war es Julian Grund, der die Rockets wieder in Front brachte.

Gute Zehn Minuten später gab es dann aus Sicht der Kobras den verdienten Ausgleich, zumal die Chancenverwertung bis dahin nicht gut war. Erneut war es Phillip Heffler, der den Giftschlangen den Ausgleich bescherte, nach guter Vorarbeit von Michal Plichta und Jesse Parker. Die Euphorie für einen Heimsieg war wieder voll da und das machte sich auch auf der Haupttribüne mit lauten Sprechchören für die Kobras bemerkbar. Doch was dann geschah, war ein regelrechter Schock für alle Kobra Anhänger. Binnen zwei Minuten, schafften es die Rockets aus einem 3:3 ein 3:6 zu machen. Sie nutzen die Patzer der Kobras und schraubten das Ergebnis eiskalt nach oben. Robert Sokol, Julian Grund und Pierre Wex waren hier die Torschützen.

„Kurz vor Ende des zweiten Drittels haben wir ein wenig Glück gehabt, das auf einmal jeder Schuss drin war und die Dinslakener unkonzentriert waren“, schmunzelte Jens Hergt über das zweite Drittel.

 

Torjubel unserer Giftschlangen zum 3:3 Ausgleich – Copyright by Karin Hamann

So hieß es für die Kobras, dass eine furiose Aufholjagd kommen musste, um das Ruder noch herumzureißen. Durch Kristof Kelsch, nach Vorlage von Tom Goldmann und Petr Macaj verkürzten die Giftschlangen zunächst auf 4:6. Es wurde immer mehr nach vorne gespielt und mehr Risiko gegangen. Daraus folgte dann der fünfte Treffer der Kobras, erzielt durch Stefan Dreyer. Es lief zunächst alles nach Maß für unsere Giftschlangen, denn kurz vor Schluss kassierten die EG Diez Limburg noch eine zweiminütige Strafe. Durch die bessere Spielanlage der Rockets, verteidigten sie das 6:5 aus ihrer Sicht sehr kämpferisch. Die Kobras hingegen konnten in der Überzahlsituation keine Akzente mehr setzen und kassierten bei einem Fehler in der Vorwärtsbewegung den Endstand von 5:7.

 

Im Anschluss in der Pressekonferenz sprach Schlangenbeschwörer Milan Vanek deutliche Worte zu der Niederlage gegen die EG Diez/ Limburg.

„Punkt eins ist, dass unsere Ausländer nicht funktionieren und das schon zum zweiten Mal hintereinander. Über die Fehler die wir ständig ansprechen, sind trotzdem diese Fehler gemacht worden und das darf einfach nicht passieren. Keiner wird von mir über seine Fehler bestraft, aber irgendwann reicht es und dann platzt auch mir der Kragen. Die Fans waren heute mal wieder überragend mit ihrer Unterstützung, aber die Jungs sind momentan nicht in der Lage, es ihnen zurückzuzahlen. Ein 2:2, ein 5:6 wird geschafft und zum Schluss in der Überzahl sind wir nicht in der Lage, das Spiel zu kippen“, stellte Milan Vanek ganz klar in der Pressekonferenz klar. Vanek lobte außerdem den Vorstand und die Ehrenamtlichen, woran die Kobras sehr profitieren, weil „die Jungs alles bekommen, was sie benötigen“, so Vanek weiter.

 

Das nächste Spiel für unsere Kobras ist am kommenden Sonntag gegen die U25 Perspektivenmannschaft der Frankfurter Löwen. Die Kobras werden weiterhin daran arbeiten und versuchen, das Beste herauszuholen.

 

 

Dinslaken Kobras – EG Diez/ Limburg:     5:7 (2:2; 1:4; 2:1)

 

Torschützen Dinslaken:                               Phillip Heffler (2x), Alexander Zaslavski,

Kristof Kelsch, Stefan Dreyer
Torschützen Diez/Limburg:                        Florian Böhm (2x), Julian Grund (2x),

Robert Sokol, Pierre Wex (2x)

 

Strafminuten Dinslaken:                              4

Strafminuten Diez/ Limburg:                     8

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