#4 Sven Schiefner

Spielerdaten

  • Deutschland
  • Stürmer
  • 25.01.1992 (27 Jahre)
  • 188 cm
  • 92 kg
  • links

Spielerinterview

Grüß dich Sven!
Auch du bist eine Neuverpflichtung und bekommst daher besondere Fragen gestellt, um dich besser kennenzulernen. Wir wissen, du hast uns in der letzten Spielzeit im Trikot des Neusser EV das Leben schwer gemacht.

Fragen und Anworten:

Wer oder was hat dich zum Wechsel nach Dinslaken bewogen?
Also zu allererst Milan Vanek. Ich habe mit ihm bereits in Ratingen zusammen- gespielt und als er dann in der darauffolgenden Saison Trainer in Dinslaken wurde, wollte er mich schon hierherholen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber in Neuss schon zugesagt, deswegen war es kein Thema für mich. Wir hatten uns dann für die neue Saison zusammengesetzt und da haben mir Milan und Thomas Esser sehr deutlich gemacht, dass sie mich gerne dabeihätten. Ich brauchte dann nicht lange, um mich zu entscheiden. Da ich auch einige Jungs aus der Mannschaft kannte, wusste ich um die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft. Das ist immer ein wichtiger Grund, wenn man über einen gewissen Zeitraum so viel Zeit miteinander verbringt. Ich kann nur sagen, dass sich das bisher voll und ganz bestätigt hat. Das macht unheimlich viel aus und ich bin wirklich glücklich ein Teil der Mannschaft sein zu dürfen.
Für einen Stürmer hast du eine relativ niedrige Rückennummer. Wie kommt’s?
Das Ganze ist eigentlich erst einmal aus einem Scherz heraus entstanden. Ich habe in der DNL unter dem „Champ“ – Frank Gentges – gespielt. Wie wahrscheinlich bekannt ist trug dieser immer die 4 oder die 44. Keiner von den Jungs durfte mit einer dieser Nummern auflaufen. Fragte er nach einer Zahl zwischen 1-10, welche war es wohl? Klar, die 4! Als ich dann später in Grefrath gelandet war, haben wir oft darüber gescherzt. Mein damaliger Trainer Karel Lang hat es gehasst. Seitdem trage ich immer die 4 oder die 44 – eine andere Nummer will ich nun nicht mehr. Mir ist natürlich klar, dass ich hier in Dinslaken in Sven Linda´s große Fußstapfen trete.
Welche Sturmposition bekleidest du am liebsten?
Eigentlich fühle ich mich auf der Mittelstürmer-Position am wohlsten. Aber im Prinzip ist es mir egal wo ich spiele. Ob Mitte, links, rechts. In Ratingen habe ich z.B. auch Verteidiger gespielt.
Du warst von Anfang an beim Sommertraining dabei. Wie hart war es für dich?
Kein Eishockeyspieler macht gerne Sommertraining. Aber wir brauchen die Fitness für die Saison. Ich fand es sehr hart denn mir ist das immer sehr schwergefallen. Jerome Baum und ich machen aber auch einiges in Eigenregie – das hilft uns dabei. Der Trainer hat aber auch einige spielerische Sachen eingebaut, sodass wir auch den nötigen Spaß dabeihatten. Aber wie oben schon erwähnt – mit der Truppe macht selbst das Sommertraining Spaß.
Hat man dich in der Kabine freundlich aufgenommen?
Klar, vom ersten Tag an fühlte ich mich schon als fester Bestandteil der Truppe. Das fing schon mit dem Legendenspiel am Ende der letzten Saison an. Da durfte ich ja schon mit ran.
Wo siehst du deine Stärken auf dem Eis und wo deine Schwächen?
Ich denke, dass ich einen guten Handgelenkschuss habe und auch eine ganz gute Übersicht für meine Mitspieler. Als Schwäche würde ich meine Geschwindigkeit/Beweglichkeit bezeichnen. Auf den ersten Metern fehlt es wohl immer mal wieder an Spritzigkeit. Aber auch daran haben wir im Sommer gearbeitet. Wir werden sehen, wie sehr es mir geholfen hat.
Nenne mir bitte 3 Mannschaften aus unserer Liga, gegen die du am liebsten spielst!
Ratingen – das war meine erste Station im Seniorenbereich. Herford – ich finde die Halle und die Stimmung dort wirklich klasse. Soest – da habe ich in den letzten Jahren so gut wie in jedem Spiel getroffen. Aber das klappt dieses Jahr ja nun nicht mehr.
Wo siehst du die Kobras am Ende der Saison?
Ich würde der Mannschaft den Einzug ins Halbfinale und mit etwas mehr Glück auch ins Finale zutrauen.
Wer ist dein diesjähriger Titelfavorit?
Ich denke Diez – Limburg. Die haben mit Geld um sich geschmissen und sich am besten verstärkt.
Wie denkst du über die neu angesetzte NRW – Pokalrunde?
S. Antwort nächste Frage.
Was hältst du von der Runde mit Beteiligung von Mannschaften der BeNe – Liga?
Ich halte sehr wenig davon. Wir spielen sowieso gefühlte 10x gegen jede Mannschaft in unserer Liga. Dann brauchen wir den Pokal nicht mehr. Die BeNe Liga bedeutet wieder sehr viel Fahrerei und Zeit. Zeit, die man als berufstätiger Mensch vielleicht nicht immer hat.
Hast du ein Idol im Eishockey?
Früher war es immer Brad Purdie, als er noch für Krefeld spielte. Er war der perfekte Mittelstürmer auf DEL-Niveau. Ich finde den ein oder anderen NHL-Profi noch ganz „sympathisch“ – z.B. Joe Thornton.
Wer sind deine Banknachbarn in der Kabine?
Leon Taraschewski und Stefan Dreyer
Wie würdest du dich selbst als Typen beschreiben?
Ich denke ich bin i.d.R. ein ganz netter, höflicher Kerl. Mit mir kann man auch gerne und viel lachen – für Späße bin ich immer zu haben. Ich kann aber auch sehr ruhig sein, wenn mir was nicht passt. Z.B. wenn auf dem Eis mal was nicht klappt – da nehme ich mir meine Fehler leider auch mal etwas zu sehr zu Herzen.
  Was sind deine Hobbies neben Eishockey?
Ich schaue gerne Fußball, höre viel und laut Musik und verbringe gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Bin auch gerne mit Tieren zusammen – ich wohne auf einem Reiterhof, an Pferden und Hunden mangelt es da nicht.
Was machst du beruflich?
Ich bin im Vertrieb des größten Stahlherstellers/-händlers der Welt tätig.
In welcher Stadt wurdest du geboren?
In Kempen am Niederrhein.
In welcher Stadt wohnst du heute?
In Kempen am Niederrhein.
Wie ist dein Familienstand?
Ich bin ledig.
Falls „ledig“: Bist du trotzdem derzeit vergeben?
Ich wohne mit meiner Freundin zusammen, die aber leider diese Saison nichts von meinen Spielen mitbekommt, da sie für ein Jahr ins Ausland geht.
Welchen Musikstil hörst du gerne?
Ich höre gerne laut und rockig! Aber auch gerne mal etwas ruhiger oder Reggae.
Hast du einen Lieblingsinterpreten / Band?
Meine Lieblingsbands sind Rammstein, Die Ärzte, U2 und Seeed.
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