Das letzte Spiel der 3 Legenden – Update 7

Wer den Verlauf der Updates für das Legenden – Spiel genau verfolgt hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass – obwohl das Legenden-Team eigentlich komplett ist – noch eine wichtige Person fehlt: Der Coach.
Es ist nicht so, dass dies unseren 3 Hauptakteuren nicht bewusst gewesen wäre, aber sie hatten sich für diesen Abend einen ganz bestimmten Übungsleiter gewünscht, dessen Kommen jedoch lange Zeit aus Termingründen auf der Kippe stand. Doch seit dieser Woche ist klar, dass das Hoffen und Bangen der Drei erhört worden ist.
Dabei kommt nicht irgendwer in die Schlangengrube, nein: Der frischgebackene Meistertrainer und Pokalsieger der BeNe – Liga gibt sich die Ehre, denn Alexander Jacobs kommt. Dazu ihm und seinen Devils Nijmegen die besten Glückwünsche zunächst einmal aus der Schlangengrube

Dies wird auch bei vielen Kobrafans das Herz höherschlagen lassen, denn auch in Dinslaken hat sich der Niederländer einen guten Namen gemacht, als er von 2007 – 2009 für die sportlichen Geschicke seiner Kobras verantwortlich war. Er durchlebte auch die finanziell äußerst schwierigen Zeiten und akquirierte damals sogar selbst Sponsoren. Außerdem vermochte er es immer wieder, sein Team trotz finanziellen Notstandes die gesamte Saison hindurch jedes Spiel zu motivieren.
Inzwischen hat der in Nijmegen geborene Jacobs einige Erfolge in seiner Trainer – Vita gesammelt.
Zuvor durfte der heute 45-jährige schon einmal den Meisterpokal in die Luft strecken, als er die Dordrecht Lions zum Titel führte. Er erreichte mit den Herren bei der B-WM 2005 an der Seite von Head – Coach Doug Mason die Bronzemedaille. Hinzu kommen 7 Meisterschaften mit Nachwuchsteams. Auch die Weltmeister-Trophäe der U18 – WM Division 1b wurde ihm in seiner Trainerlaufbahn schon überreicht.
In Deutschland kennen wir ihn alle noch als Trainer der Ratinger Ice Aliens, die er 2016 zur Meisterschaft der damaligen 1. Liga West führte. Aber auch in Herne wusste man sich in der Spielzeit 2010 / 2011 sein Fachwissen zunutze zu machen. Das sagen die 3 Hauptakteure des 30.03. über ihren Wunschtrainer:

Sebastian Haßelberg: „Alex war für mich stets ein sehr kollegialer Trainer, der immer zu 100 Prozent hinter seinen Spielern stand. Er war nicht nur äußerst motiviert, sondern auch sehr emotional, was manchmal zu Spannungen mit dem ein oder anderen Gegner führen konnte. Alles in allem ein sehr guter Trainer und ein sehr netter Mensch“.

Sven Linda: „Alex war in Dinslaken, Ratingen und Herne mein Trainer und ich habe mich unter ihm immer sehr wohl gefühlt. Er hatte als Trainer eine sehr natürliche Autorität und war dabei ein sehr intelligenter Mensch, der einem Vertrauen und Zuversicht geben konnte. Egal wo ich unter ihm gespielt habe, waren die Saisons großartig und sind mir positiv in Erinnerung geblieben.”

Daniel Pleger:“ Als Alex 2007 nach Dinslaken kam, war dies der Zeitpunkt, als ich gerade darüber nachdachte, mit dem Eishockey eine Zeit lang zu pausieren. Doch neugierig war ich auf den Neuen schon. Ein Holländer, der mir so ganz und gar nichts sagte.
Dementsprechend war ich überrascht, als mir mein Vater sagte, dass sich Alex während der Saisonvorbereitung nach mir erkundigt hatte. Jetzt war meine Neugierde erst recht geweckt.
Alex schenkte mir von Anfang an das Vertrauen, das ich brauchte und ließ mir gleichzeitig den Freiraum, den ich benötigte. Er machte mich zum „C“ und schaffte es trotz weniger finanzieller Mittel eine starke und eingeschworene Mannschaft zu bilden. Immerhin wurden wir in dieser Saison Vizemeister.
Leider hat sich der Verein in seinem zweiten Jahr finanziell übernommen, sodass sich unsere Wege von da an trennten. Dennoch hatte er es auch in diesem Jahr geschafft, dass die Mannschaft bis in den Dezember hinein zusammengeblieben ist, trotz Rückstände bei ihm und bei den Spielern.
Auch nach einem Spiel macht es Spaß, mit Alex das ein oder andere Bier zu trinken. Er ist zudem ein geselliger Typ.
Für mich ist Alex der beste Trainer neben Leszek Kokoszka, unter dem ich jemals Eishockey gespielt habe. Er versteht es, sowohl ein Team als auch jeden individuell zu Höchstleistungen zu motivieren. Aber auch neben dem Eis schätze ich ihn als Menschen sehr.
Ich freue mich riesig, dass er dabei ist“.

(Copyright Beitragsbild: Dirk Unverferth)

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