Das Finale der 3 Legenden – Update 1

Andre Grein

Heute wollen wir euch die ersten drei Mitspieler, die sich Sven, Hassi und Daniel für ihr Abschiedsspiel am 30.03. ausgesucht haben, präsentieren.

Mit Stürmer Andre Grein stößt ein Akteur zu den Legenden, der eigentlich selbst schon eine solche ist.
Der heute 46-jährige beendete seine Karriere erst vor 5 Jahren.
Bei der U20 – WM 1993 spielte er Seite an Seite mit solchen Eishockey – Größen wie dem damals 18-jährigen Mirko Lüdemann und dem 17-jährigen Sven Felski. Seine Vereinsmannschaften hatten ihren Standort hauptsächlich im Westen unserer Republik. Hamm, Krefeld, Essen, Herne, Neuss, Oberhausen, Grefrath, Ratingen, Duisburg und Neuss waren dabei seine Stationen. Aber auch in Braunlage, Regensburg, Leipzig, und Rostock konnte man seinerzeit Tore a la Grein bewundern.
Sven Linda sagt über seinen Mannschaftskollegen: Andre war der wahrscheinlich begnadetste Techniker, mit dem ich je gespielt habe. Ich kenne keinen eleganteren Spieler und es hat einfach immer Spaß gemacht, ihm auf dem Eis zuzugucken. Bei ihm wirkte Eishockey immer ein bisschen wie Kunst. Darüber hinaus ein absoluter Spaßvogel in der Kabine.
Sven Linda und Andre Grein hatten von 2011 – 2013 ihre gemeinsame aktive Zeit, nämlich in Essen und in Herne.

 

 

Roland Verwey

Mit Roland Verwey wird ein Spieler das Eis der Schlangengrube betreten, der nicht nur bis zu seinem Karriereende 2014in der DEL für die Krefeld Pinguine aktiv war, sondern auch 9 Spiele in der deutschen Nationalmannschaft in seiner Vita hat.
Als Sebastians Karriere 1988 begann, spielte der heute 37-jährige seinerseits bereits im Nachwuchs des Duisburger SV. “Roland war zu dieser Zeit immer der beste Spieler im Nachwuchsbereich und es hat sich zwischen uns sehr schnell eine Freundschaft entwickelt“, erinnert sich Dinslakens #20.
Später sind wir beide nach Krefeld gewechselt, aber nur, um kurze Zeit später wieder nach Duisburg zurück zu kehren. Um Junioren – Bundesliga spielen zu können, ist Roland dann nach Essen gegangen. Von diesem Zeitpunkt an drifteten unsere Karriere-Kurven gravierend auseinander“, flachst Hassi ob seiner Erinnerungen.
Über Iserlohn und erneut Duisburg verschlug es den Stürmer letztlich zum KEV, wo er die Schlittschuhe bis zu seinem Karriereende in der DEL schnürte.
„Auch wenn sich sportlich unsere Wege schon vor langer Zeit getrennt haben, ist die Freundschaft bis heute geblieben. Zudem sind wir Arbeitskollegen auf der Kriminalwache in Krefeld. Und wenn uns mal so richtig der Hafer juckt, gehen wir gemeinsam für die Polizeimannschaft Krefeld aufs Eis.”

 

 

Marko Peisker

Die Dinslakener Fans dürfen sich aber auch auf einen ihrer ehemaligen Lieblinge freuen, denn auch Marco Peisker hat spontan zugesagt, als Daniel Pleger ihn gebeten hat, noch einmal mit ihm aufzulaufen. Und das, obwohl er eigentlich seit 2014, als der Verteidiger und ein Typ Eishockeyspieler, wie man sie heute nur noch ganz selten findet (Anmerkung der Redaktion) seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel gehängt hat und kaum mehr auf dem Eis gestanden hat.
„Ich habe Marko als Nachwuchsspieler kennengelernt. Er war ein echter „Polizist“ auf dem Eis, den niemand in der Mannschaft missen wollte. Er verteidigte Alles und Jeden. Was er spielerisch nicht immer lösen konnte, hat er durch Kampf und den Willen, niemals zu verlieren, immer wettgemacht. Er war innerhalb der Mannschaft, auf dem Eis und auch bei den Fans stets ein ehrlicher Kerl. Aber auch ein unfreiwilliger Entertainer, über den es unendlich viele Anekdoten zu erzählen gibt“, spricht Daniel nur positiv über den heute 40-jährigen.
Insgesamt 9 Jahre spielten die Beiden in einer Mannschaft, bis sich 2014 ihre Wege trennten. Aber auch hier hat die Freundschaft gehalten. Vereinstreue war auch für Marko Peisker kein leeres Wort. In seiner 20 – jährigen Karriere schnürte er seine Schlittschuhe nur für Dinslaken und Wesel.

 

 

Damit wächst das Legenden – Team inzwischen auf 6 Akteure. Weitere Gäste werden wir in der nächsten Woche veröffentlichen.

Bleibt eiskalt gespannt.

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