Und hier ist unser erster Neuer

Felix Kessinger!

Felix hat die letzten 3 Spielzeiten für die Ratinger Ice Aliens verteidigt, davor absolvierte der gebürtige Dresdener 113 Spiele in der DNL1, der höchsten deutschen Nachwuchsklasse, und zwar in Krefeld. Begonnen hat er mit der schönsten Sportart der Welt in seiner Heimatstadt.

Der 23 – jährige freut sich darauf, seine neuen Mannschaftskollegen und die Dinslakener Fans kennen zu lernen.

Wir heißen unseren ersten Neuzugang herzlich Willkommen in der schlangengrube und wünschen ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.

Der frühe Vogel fängt den Wurm!

Zugegeben, es ist noch ein bisschen hin bis zum Juli, doch wer weiß: Vielleicht ist der ein oder andere für eine so lange Vorlaufzeit dankbar.
Deshalb wollen wir es euch auch schon heute wissen lassen!

Worum geht’s?
1. Fantreffen der Dinslakener Kobras der Saison 2022 / 2023

Wann findet es statt?
07.07.2022, ab 19:00 Uhr

Wo findet es statt?
Im Oldieladen Hinz und Kunz, Am alten Drahtwerk 6, 46537 Dinslaken

Wer kommt?
Vom Verein der Sportliche Leiter Thomas Esser sowie Pressesprecher Olav Hamann und hoffentlich viele interessierte Fans.

Worum geht’s?
Um einen Ausblick auf die kommende Saison, Spielerverpflichtungen, Ligazugehörigkeit, Einschätzung der eigenen Stärke und die unserer Gegner, sowie weitere wichtige Themen rund um die Kobras und auch um Dinge, die sich zur neuen Spielzeit für die Fans ändern könnten, ……

Ihr habt dann und dort die Gelegenheit all das zu fragen, was ihr schon immer wissen wolltet. Weiterhin könnt ihr eure Ideen einbringen, was man bei den Kobras verbessern könnte.
Und das Hinz und Kunz bietet dazu den perfekten Rahmen, so dass diese Veranstaltung alle Beteiligten mit Sicherheit zufriedenstellend wird.

Seitenwechsel

Akteure jeder Sportart, die ihre gesamte Karriere bei nur einem Verein ihrer Leidenschaft nachgehen, sind äußerst selten.
Bei den Kobras waren dies bis Ende der letzten Saison zwei Spieler, die bis auf einen kurzen Ausrutscher Richtung Nordhorn (je 4 Spiele) ihre gesamte Karriere lang die Schlangengrube als ihr Wohnzimmer ansahen.

Dies war zum einen Benedikt Hüsken, der eine lange Zeit als Stürmer seine Gegner narrte und später als Verteidiger in der Zone rund um das Dinslakener Gehäuse immer wieder gründlich aufräumte. Benni spielte 16 Jahre im Dinslakener Trikot und erzielte in 347 Partien 151 Tore, machte 203 Vorlagen und bekam 672 Strafminuten.
Damit dürfte er mit seinen gerade einmal 32 Lenzen einer der lebenden Legenden des Dinslakener Eishockeys sein und die Kobras möchten sich an dieser Stelle noch einmal explizit bei ihm für alle seine Einsätze, bei denen er immer mehr als 100% Leistung für seine Kobras gab, bedanken. Man soll ja nie nie sagen, doch wir nehmen ihm erst einmal ab, dass die letzte Spielzeit gleichzeitig auch seine letzte Spielzeit war. Auch wenn wir das nur ungern akzeptieren würden.

Mindestens genauso viel Dank sind die Kobras seinem langjährigen Weggefährten, Stürmer Dominick Spazier, schuldig. Er begann seine Laufbahn tatsächlich in Dinslaken 1994 mit der Laufschule, durchlief alle Nachwuchsabteilungen, in denen er sich auch bei Meisterschaftsspielen in die Torjägerliste eintrug. Seine nachlesbare Statistik beginnt zwar noch im letzten Jahrtausend, doch leider erst ab 1999. Jedenfalls ist sie schon von da an beeindruckend: Dominick erzielte für seine Dinslakener Mannschaften in 611 Spielen 409 Tore, legte 358 – mal vor und erlangte somit 767 Scorerpunkte. Und dies obwohl er insgesamt 852 Minuten in die Kühlbox musste. 4 Begegnungen bestritt er für Nordhorn, doch diesen „Ausrutscher“ hat er schnell vergessen gemacht. Viel mehr Loyalität einem Verein gegenüber geht nicht. Inzwischen hat auch die zweite lebende Legende dieses Beitrags mit 31 Lenzen nach 28 Jahren auf dem Eis die Schlittschuhe an den Nagel gehängt und will sich in seiner Freizeit in der Hauptsache um seine junge Familie kümmern.

Dennoch bleibt er den Kobras glücklicherweise erhalten, vollzieht dabei aber einen Seitenwechsel. Denn er wechselt zum Team hinter dem Team. Dies macht er dadurch, indem er von nun an hauptverantwortlich für die Social Media – Auftritte der Kobras ist. Und er hat dabei jemanden an seiner Seite, den auch alle Fans der Kobras kennen: Maurice Musga. Denn auch Maurice hat sich entschlossen, dem Dinslakener Eishockey nach dem Karriereende weiterhin treu zu bleiben. Zwar hat die ehemalige #9 als Senior nur die beiden letzten Spielzeiten für die Kobras die Schlittschuhe geschnürt, doch begonnen mit dem Eishockey hat der waschechte Dinslakener ebenfalls in seiner Heimatstadt. Die 7 Jahre Ratinger Ice Aliens sehen wir ihm nach.

Die Kobras freuen sich jedenfalls, zwei ehemalige Akteure weiter an den Verein gebunden zu haben uns wünschen ihnen viel Kreativität und bei ihren Entscheidungen immer ein glückliches Händchen.

Auch Lias Töbel bleibt eine Kobra

Nach Nils Cleven hat sich mit Lias Töbel ein weiterer Spieler zu den Kobras bekannt, der seine Wurzeln „im eigenen Stall“ hat.
Zwar hat es ihn auch mal gereizt, eine Zeit lang für unseren Städtenachbarn die Schlittschuhe zu schnüren, doch im Juniorenalter hat er dann den Weg wieder nach Hause gefunden. Der gebürtige Oberhausener hatte in der Schlussphase der letzten Saison großes Pech, als er seine Teamkollegen wegen eines beim letzten Hauptrundenspiel gegen Neuwied erlittenen doppelten Schlüsselbeinbruchs in den anschließenden Playoffs nicht unterstützen konnte. Zur neuen Spielzeit ist aber alles wieder „im grünen Bereich“ und der 21 – jährige wird dann alles daransetzen, in seiner Karriere den nächsten Schritt zu machen.

Die #87 bleibt

Auch Nils Cleven, hoffnungsvolles Stürmer – Talent der Kobras mit der Rückennummer 87 hat zugesagt, eine weitere Spielzeit die Schlangenhaut zu tragen.


Seit 2020 geht er für „Die Erste“ auf Tore- und Punktejagd. Zunächst sporadisch eingesetzt, wurde er seinerzeit vom damaligen Coach Milan Vanek behutsam aufgebaut und ist nun ein fester Bestandteil der Seniorenmannschaft.

Bis dato erzielte der 20-jährige in 39 Partien 16 Scorerpunkte, doch jetzt ist die Zeit gekommen, dass er sein Können bei regelmäßigen Einsätzen unter Beweis stellen darf.
Die Giftschlangen freuen sich jedenfalls, dass für sie ein waschechtes Eigengewächs auch im Seniorenalter weiterhin die Schlittschuhe für seinen Heimatverein schnürt.