Kobras rüsten sich für die Playoffs

Auch wenn die Playoffs in der Regionalliga West noch ein paar Wochen weit weg sind, rüsten sich die Dinslakener Kobras bereits für den Saison – Showdown.

„Wir wollten zum einen auf möglichst viele Eventualitäten für Spielerausfälle in den Playoffs vorbereitet sein und uns zum anderen auch qualitativ verbessern. Dementsprechend haben wir uns nochmals auf dem Transfermarkt umgesehen. Und da dieser am 31.01. schließt, mussten wir jetzt handeln. Er ist zwar im Moment so gut wie leergefegt; dennoch ist es uns im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten gelungen, unsere Wunschspieler in die Schlangengrube lotsen. Darüber freuen wir uns natürlich besonders.

 
Für den Sturm konnten wir Igor Furda (Im Beitragsbild in Jubelpose; Foto: Dirk Unverfehrt) vom Oberligisten Hammer Eisbären für uns gewinnen. Er bringt mit seinen 45 Lenzen jede Menge wertvolle Erfahrung für die Playoffs mit und spielerisch ist er noch ein ganz Junger. Ich erinnere mich, wie er zusammen mit Martin Beneš im Trikot der Soester EG unsere Verteidiger reihenweise schwindelig gespielt hat. Eigentlich wollte ich ihn schon zu Saisonbeginn haben und bin sehr glücklich, dass es jetzt endlich geklappt hat“. Igor ist ab sofort spielberechtigt und wird nächste Woche Freitag in Neuss bereits im Schlangentrikot auflaufen können“, freut sich der sportliche Leiter Thomas Esser.

Wer diesen Beitrag aufmerksam gelesen hat, dem ist nicht entgangen, dass Thomas Esser den Terminus „unsere Wunschspieler“ benutzte.
Denn es ist nicht bei der Verpflichtung von Igor Furda geblieben. Doch dazu im Laufe der kommenden Woche mehr.  

Kobras mit kleinem Kader nach Neuwied

Der geänderte Spielplan sieht für Freitag ein Auswärtsspiel unserer Giftschlangen in Neuwied vor.

Diese Paarung deutet einmal mehr auf eine spannende Partie hin. Aus den ersten beiden Vergleichen gingen die Dinslakener jeweils als Sieger vom Eis, doch waren beide Begegnungen hart umkämpft.

Unser Gegner hat immer noch mit viel Verletzungspech zu kämpfen, denn mit Kapitän Stefan Fröhlich, Maximilian Wasser sowie Tobias Etzel haben sie drei Schlüsselspieler unter den Langzeitverletzten. Hinzu kommt, dass sie sich von den beiden erfolgreichen Importspielern Redler und Thomson trennen und auf dem Markt nach Ersatz umschauen musste.
Auf dieser Position ist man inzwischen fündig geworden und hat mit dem 27- jährigen Tschechen Daniel Vlach und dem 22 – jährigen Fabian Hast, der außer einer interessanten Vita sowohl die schwedische als auch die Staatsbürgerschaft Estlands besitzt, zwei Stürmer verpflichtet, die von nun an für Tore und Punkte bei den Bären sorgen sollen.

Allerdings werden die Giftschlangen am Freitag mit nur wenig Personal auflaufen können. Neben den Verletzten Benni Hüsken und Sven Schiefner werden auch Lucas Eckardt, Alex Richter sowie Noah Kalinowski die Reise in die Deichstadt aus unterschiedlichen Gründen nicht antreten können. Auch auf den Föli Dennis Mensch müssen die Kobras übermorgen verzichten, er bekam keine Freigabe von seinem Stammverein Düsseldorfer EG.
Dafür sollte der zuletzt beruflich verhinderte Dennis Appelhans wieder mit am Start sein und auch Pierre Klein hatte ja für Neuwied seine Zusage gegeben. Hört sich so an, als wenn die Kobras aus einer defensiven Grundeinstellung gefährliche Konter fahren werden. Und es wäre nicht das erste Mal, wenn man mit dieser Strategie gegen einen favorisierten Gegner erfolgreich wäre.

Trotzdem muss der Mini – Kader seine Bestleistung abrufen, will man die 3 Punkte aus dem Icehouse Neuwied entführen. Das Spiel am 04.02.2022 startet um 20:00 Uhr. Infos über die Corona – bedingten Einlassbestimmungen findet man unter: https://diebaeren2016.de/einlassbestimmungen-das-gilt-am-freitag/

Dies sind die Bestimmungen, die Freitag vor einer Woche galten. Es empfiehlt sich also für Interessierte, vor Antritt der Fahrt nach Neuwied noch einmal auf ihre Homepage zu schauen.

Kobras auch gegen die Eisadler erfolgreich

Sie waren die tabellarischen Favoriten und wurden ihrer Rolle gerecht. Denn am gestrigen Abend bezwangen die Dinslakener Kobras die Eisadler Dortmund mit 5:2 und schlossen das Spielwochenende mit der Maximalausbeute von 6 Punkten ab.

Die Giftschlangen erwischten den besseren Start und hatten im ersten Abschnitt optisches Übergewicht. Bereits nach 105 Spielsekunden konnte Neuzugang Tim Prothmann Marvin Nickel im Dortmunder Gehäuse erstmalig überwinden.
Die Westfalen machten sich durch einige Strafzeiten selbst das Leben schwer, doch die Dinslakener konnten diese Situationen nicht in Tore ummünzen. So dauerte es bis zur 16. Spielminute, ehe Stefan Dreyer mit dem 2:0 der Überlegenheit auch einen Treffer folgen ließ. Bei diesem Spielstand ertönte die erste Pausensirene.

Auch in den zweiten zwanzig Minuten änderte sich das Bild nicht wesentlich. Und so erzielten Maurice Musga und Sven Schiefner, der mit einem sehenswerten Schlagschuss aus spitzem Winkel ins linke Kreuzeck traf, in der 22., bzw. 37. Spielminute die Treffer 3 und 4.

Im Schlussabschnitt schraubten die Dinslakener ihre Bemühungen etwas zurück, sodass vor dem Gehäuse von Justin Schrörs nun mehr Verkehr herrschte. Bereits in der 41. Spielminute deuteten die Westfalen an, dass sie sich nun keinesfalls unter Wert verkaufen wollten und Schlitzohr Kevin Thau beförderte den Puck durch eine Lücke zwischen Torwartschoner und Pfosten vorbei, die eigentlich gar nicht da war. Marek Malinsky stellte in der 51. Spielminute allerdings den alten Abstand wieder her. Dortmunds Treffer Nummer zwei durch Oliver Kraft in der 59. Spielminute war dann allerdings nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Ärgerlich, dass sich in den letzten 5 Minuten noch zwei Dinslakener Akteure verletzten. Sven Schiefner im Zweikampf mit einem Gegenspieler an der Bande (ein Foul war augenscheinlich nicht im Spiel) und Kapitän Benni Hüsken, der bei einer Abwehraktion einen Schlagschuss gegen sein Ohr bekam und anschließend in die Bande krachte. Die Wunde musste mit 8 Stichen genäht werden und er wird den Kobras 2-3 Wochen fehlen. Ob und wie lange Sven Schiefner ausfällt, stand bei Erstellung dieses Artikels noch nicht fest. Beiden Spielern sei eine gute und schnelle Genesung gewünscht.

Dinslakener Kobras – Eisadler Dortmund:                 5:2 (2:0; 2:0; 1:2)

Torschützen Dinslaken:                   Prothmann, Dreyer, Musga, Schiefner, Malinsky
Torschützen Dortmund:                 Thau, Kraft

Strafminuten Dinslaken:                4
Strafminuten Dortmund:              14

Ein Blitzstart sichert den Sieg

Puh, das war knapp. Manchmal ist es auch gut, dass die normale Spielzeit eines Eishockeyspiels auf 60 Minuten begrenzt Ist. Gestern Abend profitierten davon die Dinslakener Kobras, denn wahrscheinlich wären sie nicht mit 3 Punkten im Gepäck nach Hause gefahren, wenn die Partie noch ein paar Minuten länger gedauert hätte.
Man hatte sich seitens der Dinslakener vorgenommen, die Ice Aliens in der Tabelle auf Abstand zu halten, um sich selbst schnellstmöglich das Heimrecht in den Playoffs zu sichern.
Und Ersteres konnte gestern Abend auch umgesetzt werden, allerdings verbunden mit einem harten Stück Defensivarbeit.

Zunächst lief alles wie am Schnürchen:  Bereits nach 82 Sekunden konnte Stefan Dreyer für die frühe Führung der Gäste sorgen. Für die Entscheidung in dieser Begegnung sorgte das gute Überzahlspiel der Dinslakener. Während die Kobras aus 5 Überzahlsituationen mit drei Treffern herauskamen, vermochten die Ice Aliens bei gleicher Anzahl nichts Zählbares zustande zu bringen. Die drei Überzahltreffer der Gäste ereigneten sich alle in Drittel eins.  Bei einfacher Überzahl waren Marek Malinsky und Martin Beneš erfolgreich (6., 17.), Stefan Dreyer schnürte in der 8. Spielminute in doppelter Überzahl beim 0:3 sogar einen Doppelpack. Mit einem 4:0 – Vorsprung für Sven Schiefner & Co. ging es dann in die erste Pause.

Doch nach dem ersten Seitenwechsel änderte sich das Bild schlagartig. Die Ice Aliens hatten sich keineswegs aufgegeben und starteten von nun an wütende Angriffe. Im Mittelabschnitt kamen die Dinslakener kaum aus ihrem Verteidigungsdrittel heraus und die rar gesäten Konter konnten nicht gewinnbringend verwertet werden. Folgerichtig fiel der erste Treffer für die Mannschaft von Trainer Fuchs durch Daniel Fischer in der 32. Spielminute. Dinslakens Coach Milan Vanek sen., der seinen kurzfristig erkrankten Sohn an der Bande vertrat, nahm eine Auszeit und versuchte seine Mannschaft auf die neue Situation einzustellen. Doch es blieb bei dem Versuch. Die Ratinger waren bis zur zweiten Pause dominant und tasteten sich nach und nach an den Ausgleichstreffer heran.

Im Schlussabschnitt belohnten sie sich dann auch durch Treffer von Timothy Tanke (48.) und Tim Brazda (55.) mit den Toren zwei und drei. Jetzt drückten sie noch vehementer auf den Ausgleich, doch das Dinslakener Abwehrbollwerk hielt die drei Punkte bis zum Schluss fest.

Für die Giftschlangen heißt es beim morgigen Duell gegen die Eisadler nochmals die Konzentration hochzuhalten, um aus Dinslakener Sicht ein perfektes Wochenende zu kreieren.
Das erste Bully in der Schlangengrube gibt’s um 19:00 Uhr.

Ratinger Ice Aliens – Dinslakener Kobras: 3:4 (0:4; 1:0; 2:0)

Torschützen Ratingen:                    Fischer, Tanke, Tim Brazda
Torschützen Dinslaken:                  Dreyer (2), Malinsky, Beneš

Strafminuten Ratingen:                 12
Strafminuten Dinslaken:               12

Zwei Aufgaben für die Kobras am Wochenende

Auch am nächsten Wochenende warten wieder zwei Aufgaben auf die Kobras. Am Freitag geht’s für die Vanek – Truppe zu den Ratinger Ice Aliens an den Sandbach, Sonntag sind die Dortmunder Eisadler in der Schlangengrube zu Gast.

Am Freitag wollen die Kobras bei der Begegnung in Ratingen natürlich Revanche für die knappe 4:3 – Niederlage n.V. beim letzten Aufeinandertreffen nehmen. Zu den Voraussetzungen dieser Begegnungen gibt es nicht besonders viel zu sagen, dafür kennen sich beide Teams viel zu gut. Für die Kobras nicht unwichtig, dass ihnen auch Pierre Klein wieder zur Verfügung steht, ebenso wird Tim Prothmann wieder dabei sein. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich noch nicht sagen, ob die verletzten Moritz Hofschen und Dominik Scharfenort wieder eingreifen können. Dennoch dürfen sich die Kobra – Fans auf ein neues Gesicht freuen, denn der Vorstand hat nochmals nachgelegt und Stürmer Luca Hellingrath vom Neusser EV für die Kobras loseisen können. Er ist ab sofort für die Giftschlangen spielberechtigt und wird für mehr Lastenverteilung und Kadertiefe sorgen.
Für die Dinslakener ist es wichtig, diese Begegnung für sich zu entscheiden, denn nur die Plätze 1 und 2 berechtigen fürs begehrte Heimrecht in den Playoffs.


Das ewig junge Duell gegen die Außerirdischen startet um 20:00 Uhr. Die Einlassbedingungen während der aktuellen Corona – Lage erfährt man unter: www.icealiens97.de/eintrittskarten.

Auch am Sonntag sollte man mit voller Konzentration in die Partie gegen die Eisadler gehen. Nach der Tabellensituation müssten es die Niederrheiner eigentlich gewinnen.
Doch genau darin liegt die Gefahr. Zwei Siege und eine Niederlage während der Hauptrunde stehen in der Bilanz der Dinslakener gegen die Bierstädter. Wahrscheinlich wird die Sonntags – Begegnung noch etwas schwerer, da man zum einen jetzt noch nicht weiß, wer Milan Vanek überhaupt zur Verfügung steht, zum anderen haben sich die Eisadler auf der eminent wichtigen Position des Goalies die Dienste eines erfahrenen Oberliga – Goalies gesichert, denn inzwischen hat der 30 – jährige Marvin Nickel – bis vor Kurzem noch für die Hammer Eisbären in der Oberliga Nord aktiv – seine Unterschrift bei den Westfalen mindestens bis zum Saisonende gegeben.
Und wieviel ein guter Goalie wert ist, sieht man an den beiden Torhütern im Schlangendress. Dementsprechend muss man erneut von einer spannenden Partie ausgehen.


Los geht’s in der Schlangengrube um 19:00 Uhr. Die Corona – bedingten Einlassregeln erfährt man unter: https://www.kobras-dinslaken.de/ticketpreise/.