Kobras kamen schwer unter die Räder

Beim Straßenbahn – Derby bei den Füchsen Duisburg gab es für die Kobras eine deftige 0:11 – Klatsche. Dies dürfte eine historische Niederlage sein, denn wahrscheinlich gab es keine höhere gegen einen direkten Ligakonkurrenten seit Gründung des Vereins 2009.

Dabei sah es in Drittel 1 gar nicht so schlecht aus. Man war nahezu ebenbürtig mit den favorisierten Hausherren, denen lediglich ein Treffer gelang, der für Lucas Eckardt unhaltbar war, weil abgefälscht. Die Kobras selbst hatten einige vielversprechende Möglichkeiten, aber auch gestern war die mangelhafte Chancenverwertung wieder ein Thema.

Ab Spielabschnitt 2 nahm das Unheil für die Vanek – Truppe seinen Lauf. Häufig begünstigt durch individuelle Fehler im Spielaufbau spielte man den Füchsen immer wieder unfreiwillig in die Karten, so dass diese bis zur zweiten Sirene auf 5:0 davonziehen konnten.
Der Frust saß tief bei den Gästen und es gab es ab und zu Nickeligkeiten auf dem Eis. Die Duisburger waren abgeklärt genug, um sich auch dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen zu lassen.

Im letzten Abschnitt wurden dann bei den Gästen die Beine schwer und es ergaben sich große Teile der Mannschaft ihrem Schicksal.

Trotz der 11 Gegentreffen war Goalie Lucas Eckardt noch einer der besten Giftschlangen – Akteure. Er verhinderte mit zahlreichen Paraden noch Schlimmeres.

Füchse Duisburg – Dinslakener Kobras:                    11:0 (1:0; 4:0; 6:0)

Torschützen Duisburg:                    Vaskovskiy, Schmitz, Krämer (je 2), Taraschewski, Stroh, Wilson, D. Mecrones, Hauptig

Torschützen Dinslaken:                   —

Strafminuten Duisburg:                 10

Strafminuten Dinslaken: 13 + SD (Heffler)