Kobras erweitern Kartenverkauf

Die Kobras freuen sich, denjenigen, die keine Möglichkeit haben, online im Ticketshop der Giftschlangen Eintrittskarten zu erwerben, ab sofort bis auf weiteres an jedem Donnerstag zwischen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr in der Geschäftsstelle der Eissporthalle einen Kartenvorverkauf mit persönlichem Kontakt anbieten zu können.
Allerdings ist auch am Tage des Kartenvorverkaufs eine Maske für den Zutritt zur Schlangengrube zu tragen sowie bei Kartenkauf der Personalausweis bei Bedarf vorzuzeigen (Nachverfolgbarkeit für das Gesundheitsamt).

Aller Anfang ist schwer

Endlich durfte wieder Eishockey in der Schlangengrube gespielt werden, und das sogar vor Zuschauern. Doch leider blieb den Kobras bei der 1:6 – Niederlage (0:2; 0:2; 1:2) gegen den Oberligisten Moskitos Essen nur das Nachsehen.

Mit einem kleinen Rahmenprogramm startete der Regionalligist in seine Saison. Nach dem Warm Up begeisterte das TeamDin die Zuschauer mit einer künstlerischen Tanzeinlage und in der ersten Drittelpause gingen die kleinsten Kobras aufs Eis, um bei einem Testspiel den Anwesenden zu beweisen, was schon jetzt in ihnen steckt. Dass das kleine Testspiel 0:0 endete, lag an ausgezeichneten Torhüterleistungen und sehr stabilen Abwehrreihen. Trotzdem vermochten es die jungen Cracks, vielen Besuchern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Der Auftritt der erwachsenen Giftschlangen gestaltete sich dann im Verlauf der Begegnung so, wie man es sich im Vorfeld ausmalen konnte: Die Vanek – Truppe spielte engagiert und gemessen an den Spielanteilen fiel das Ergebnis sicher etwas zu hoch aus.
Doch der Oberligist zeigte sich abgeklärt, nutzte noch vorhandene Abstimmungsprobleme bei den Hausherren immer wieder aus und zeigte sich vor dem Gehäuse von Lucas Eckardt, der sich häufig bei der Vereitelung von Großchancen auszeichnen konnte, doch deutlich kaltschnäuziger als dies die Heimmannschaft vor dem Tor von Fabian Hegmann war. Eine gute Möglichkeit bot sich Stefan Dreyer Mitte des ersten Abschnitts, doch auch der Moskitos – Goalie machte die Tür rechtzeitig zu.

Im weiteren Verlauf der Begegnung nahm die Mannschaft von Moskitos – Trainer Frank Petrozza das Heft in die Hand und erspielte sich auch zwingende Chancen. Die Folge für die Giftschlangen war ein 0:4 – Rückstand nach zwei Dritteln, auch wenn die Treffer 2 und 4 aus Kobra – Sicht etwas unglücklich fielen. Denn wenn man einen Treffer 5, bzw. 2 Sekunden vor Ertönen der Sirene kassiert, hat dies einen besonders bitteren Beigeschmack.

Der letzte Spielabschnitt wäre beinahe zu einer Blaupause der ersten beiden Drittel geworden, doch beim Spielstand von 0:6 setzte Neu – Kapitän Joey Menzel mit dem ersten Kobra – Treffer der Saison doch noch ein Ausrufezeichen und sorgte damit bei den Zuschauern für den ersten Jubel – Moment der neuen Saison.
Unglücklich und überflüssig wie ein Kropf war dann auch noch die Oberschenkelverletzung von Stürmer Dominick Spazier, dessen endgültige Diagnose erst in ein paar Tagen möglich sein wird. Er musste nach Ende der Partie gestützt von seinen Mannschaftskameraden in die Kabine gebracht werden. Von dort aus ging es direkt ins Krankenhaus. An dieser Stelle sei dem Dinslakener Dauerbrenner eine schnelle Genesung gewünscht.

Dass die Fans dieses Spiel richtig einzuordnen wussten, merkte man an deren Reaktion im letzten Drittel: Trotz eines aussichtslosen Rückstandes feierten sie und feuerten ihr Team immer wieder an.

Natürlich war sportlich noch viel Sand im Getriebe, doch dies ist angesichts einer gut 10 – monatigen Spielpause und vieler zu integrierender Neuverpflichtungen beim Spiel gegen eine klassenhöhere Mannschaft nicht anders zu erwarten.

Schlangenbeschwörer Milan Vanek gab in seiner Bewertung der Begegnung ein ähnliches Statement zum Besten: “Wir haben heute einige Dinge schon sehr gut gemacht aber es gibt natürlich auch vieles zu verbessern. Das Engagement der Mannschaft hat gestimmt. Außerdem hatten wir uns vorgenommen, unter allen Umständen von der Strafbank fern zu bleiben, dies hat meine Mannschaft zu 100% umgesetzt. Auch läuferisch konnten wir durchaus mithalten. Dafür hat unser Überzahlspiel noch deutlich Luft nach oben und wir waren zu Ende von Drittel 1 und 2 einfach zu unkonzentriert. So kurz vor Drittelende dürfen wir eigentlich keinen Gegentreffer kassieren. Außerdem haben wir 4 Essener Treffer nach gleichem Strickmuster kassiert, das müssen wir besprechen und schnellstmöglich abstellen. Lucas Eckardt hat heute einen sehr guten Job gemacht. Im letzten Abschnitt ist den Jungs aufgrund des harten Trainings der letzten Tage ein wenig die Puste ausgegangen.
Doch insgesamt bin ich nicht unzufrieden, nur das Ergebnis fällt für meinen Geschmack etwas zu hoch aus. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir gegen einen Oberligisten gespielt haben. Ich hoffe, dass wir bis kommenden Freitag, beim Heimspiel gegen Diez – Limburg schon den ein oder anderen Fehler abgestellt haben“.

Dinslaken Kobras – Moskitos Essen:           1:6 (0:2; 0:2; 1;2)

Torschütze Dinslaken:                                     Menzel
Torschützen Essen:                                           McLeod (2), Hübscher (2), Luft, Lamers

Strafminuten Dinslaken:                                 0
Strafminuten Essen:                                         6

Kobras angeln sich Pawel Kuszka

Pawel Kuszka ist ein 25 – jähriger Stürmer, der seine Eishockey – Wurzeln in Berlin hat.
Noch im Nachwuchsalter wechselte er nach Weißwasser.
Als Senior lief er 2015 für den Adendorfer EC in der Regionalliga Nord auf. Er wurde zwar in Danzig geboren, belastet aber nicht das Importspieler – Kontingent der Kobras.

Seine sportliche Heimat fand er dann ab 2016 in Bergisch Gladbach.
Dass er weiß, wo die schwarze Hartgummischeibe hingehört, hat er dort hinlänglich bewiesen. In 83 Begegnungen versenkte er 79 – mal die schwarze Hartgummischeibe ins Netz, bereitete 62 Treffer seiner Mannschaftskameraden vor und saß in den 4 Spielzeiten gerade einmal 32 Minuten auf der Sünderbank.
Man merkt, dass er vor dem gegnerischen Gehäuse seine 90kg bei 1,86m Körpergröße gewinnbringend anzuwenden weiß.

Kobras starten in die neue Saison

Am kommenden Sonntag, den 29.08.2021, beginnt für die Dinslakener Giftschlangen die neue Saison. Denn um 18:30 Uhr empfangen sie zum ersten Vorbereitungsspiel den Oberligisten Moskitos Essen.
Für viele Fans heißt dies: Das erste Eishockeyspiel live erleben seit dem 18.10.2020. Dementsprechend groß ist die Vorfreude auf dieses Testspiel.

Für viele Vereine und Eishockeyfans war das letzte Jahr, das letzte Corona – Jahr, um es noch etwas präziser auszudrücken, alles andere als zufriedenstellend. Ab der vierten Liga, der Regionalliga, durfte nicht mehr trainiert, geschweige denn gespielt werden. Für die Fans vom Westbahnhof endete dieses Jahr allerdings mit einem Happy End.

Nach Ende der Saison 2019 / 2020 beschloss man bei den Stechmücken, sich aus der Oberliga zwecks finanzieller Konsolidierung zurückzuziehen und freiwillig in die Regionalliga abzusteigen. Ein Personalwechsel im Vorstand wurde dann zum Glücksfall für die Ruhrstädter. Denn der neue 1. Vorsitzende, Thomas Böttcher, schaffte es, die Altlasten der Moskitos trotz des Corona – Jahres und der fehlenden Zuschauereinnahmen so weit zu minimieren, dass man finanziell wieder voll handlungsfähig war. Somit war für das Team von Trainer Frank Petrozza die Regionalliga nur noch die zweite Option und man bewarb sich erfolgreich um einen Platz in der Oberliga.

Viele gute Spieler aus der Saison 2019 / 2020 wären den Essenern auch in die Regionalliga gefolgt, sind somit aber auch ein Teil des aktuellen Oberliga – Kaders. Man ergänzte das Gerüst der  Mannschaft punktuell und kann damit aktuell auf einen guten Oberliga – Kader zurückgreifen. Bei der Besetzung der zweiten Kontingentstelle neben dem Kanadier Aaron McLeod ist den Stechmücken dann noch ein kleiner Coup geglückt: Mit Mitch Bruijsten kommt einer der erfolgreichsten Scorer der Oberliga Nord in den letzten Jahren vom mehrfachen Meister Tilburg Trappers an den Westbahnhof.

Aber auch die Dinslakener Fans werden ein bekanntes Gesicht entdecken: Marvin Frenzel, ein zu Dinslakener Zeiten beliebter Goalie, kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Das Team von Coach Milan Vanek geht als klarer Außenseiter, aber keinesfalls chancenlos in die Begegnung. Dennoch sind genau solche Vergleiche wichtig, weil sie schonungslos aufzeigen, an welchen Stellen das Training nachgebessert werden muss.

Die Kobras werden in allen Vorbereitungsspielen von diversen Gastspielern unterstützt, die sich bis zum Start der Pokalrunde Ende September im Tryout – Modus befinden. Dann erst wird der endgültige Kader der Giftschlangen feststehen.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass es am Sonntag keine Abendkasse geben wird. Eintrittskarten sind ausschließlich im Ticketshop der Giftschlangen online unter https://www.kobras-dinslaken.de/ticketpreise/ zu beziehen.
Auf der gleichen Seite finden sich auch die Regeln für den Einlass und das Verhalten innerhalb der Schlangengrube. Um dem Corona – Virus erfolgreich zu trotzen, bitten die Kobras um strikte Beachtung.

Es sei auch nochmals darauf hingewiesen, dass diejenigen, die sich am Spieltag noch schnell testen lassen wollen, um sich das Spiel anzuschauen, die Gelegenheit haben, ins Testzentrum vor dem Haupteingang des benachbarten Schwimmbades DINamare zu gehen und sich zwischen 16.00 Uhr und 18.30 Uhr testen lassen können. Bitte nicht den Personalausweis vergessen.

Die Vorfreude auf einen interessanten und unterhaltsamen Eishockeyabend unsererseits ist groß.

Kobras verpflichten Dominik Scharfenort

Der 33-jährige Defensivspezialist wurde in Essen geboren und verbrachte am Westbahnhof auch die meiste Zeit als Nachwuchsspieler. Im Seniorenbereich schnürte er in der Oberliga die Schlittschuhe für Ratingen, Herne und natürlich Essen, bevor es ihn wieder 4 Jahre lang nach Ratingen zog. Es folgte ein einjähriger Abstecher nach Neuwied, um dann doch wieder 2019 für die Ice Aliens aufzulaufen. Nach der ausgefallenen Spielzeit im letzten Jahr wagt er nun nochmal einen Wechsel und wird dem Giftschlangen – Abwehrverbund mit seiner Erfahrung zusätzliche Stabilität geben. Mit seinen 1,87m Körpergröße verfügt er über die nötige körperliche Präsenz, die in Situationen rund ums eigene Gehäuse schonmal hilfreich sein kann. Er wird bei den Kobras mit der #71 auflaufen.