Kobras testen gegen die Eisadler

Das nächste Vorbereitungsspiel der Giftschlangen beschert ihnen einen Gegner, gegen den man vor 4 Spielzeiten letztmalig im Ligabetrieb angetreten ist.

Nach der Saison 2016 / 2017 mussten sich die Eisadler Dortmund aus der Regionalliga verabschieden. Doch die Westfalen haben diesen Abstieg zur sportlichen Konsolidierung genutzt, erfahrene Akteure im Kader halten können und mit Zugabe von jungen, hungrigen Spielern ein Team zusammengestellt, welches bis zur letzten Spielzeit in der Landesliga NRW keine unwesentliche Rolle gespielt hat. Die Arbeit vom 1. Vorsitzenden Bernd Schnieder und seinen Helfern wurde auch vom Publikum honoriert. Waren es in der Relegationsrunde der Abstiegssaison noch 169 Zuschauer pro Spiel, konnten die Bierstädter diese Zahl im Durchschnitt auf 334 in der Hauptrunde und sogar 467 in der Aufstiegsrunde der letzten Saison steigern. Da werden sogar manche Regionalligisten neidisch nach Dortmund schauen.
Die Leistungsträger waren jeweils die Routiniers. Felix Berger, Tim Linke, Patrick Schnieder und Malte Bergstermann sind da exemplarisch zu nennen.


Nun sind die Eisadler in die Regionalliga aufgerückt und haben sich personell ordentlich verstärkt. Aus Hamm kamen Verteidiger Thomas Ehlert und Stürmer Robin Loecke, Verteidiger Josef Schäfer sowie das Sturmduo Ted Zeidler und Ben Busch schnürten zuvor für die Ratinger Ice Aliens ihre Schlittschuhe. Mit dem 33-jährigen Andre Kuchnia reaktivierte man einen Allrounder, der zwar in der letzten Spielzeit inaktiv war, davor aber für die Hammer Eisbären verteidigte. Abgerundet wird das Verstärkungspaket durch Goalie Philipp Weißgärber, der noch in der letzten Saison das Gehäuse des DNL2 – Ligisten Iserlohn Roosters sauber hielt.

Doch schon ohne die gerade aufgeführten Verstärkungen wären die Eisadler ein echter Prüfstein für die Giftschlangen. Denn die Tatsache, dass sie in der letzten Spielzeit Meister in der Landesliga NRW geworden sind, hatte wohl ziemlich wenig mit Zufall zu tun. Wir empfangen die Eisadler in der Schlangengrube aufs Herzlichste am kommenden Freitag, den 18.09.2020. Spielbeginn wird natürlich um 20:00 Uhr sein.

Hallo, Fans der Kobras und der Eisadler!

Am Freitag treffen sich nun beide Teams in der Schlangengrube zur Vorbereitung auf die neue Saison. Wir alle sind froh, dass diese Partie vor Zuschauern ausgetragen werden kann.


Doch in Zeiten von Corona sind einige Dinge und Abläufe anders als gewohnt. Es beginnt mit den Eintrittskarten. Aufgrund der Tatsache, dass der Gastgeber eine gewisse Zeit nachweisen muss, wer an einem bestimmten Spielabend in der Eishalle gewesen ist und auf welchem Platz welcher Zuschauer gesessen hat, sind die Kobras dazu übergegangen, einen Ticketshop einzurichten. Unter der Angabe von Namen und Adresse kann man sich einen bestimmten Sitzplatz erkaufen.


Auf unserer Homepage erfahrt ihr mehr. Einfach auf https://www.kobras-dinslaken.de/ticketpreise/ klicken und ihr seid über Ticketpreise sowie das Hygienekonzept informiert. Auf dieser Seite werdet ihr auch weiter verlinkt zum Ticketshop. Wir empfehlen euch, das Hygienekonzept intensiv durchzulesen, sodass wir einen möglichst reibungslosen Ablauf des Abends haben. Sollte etwas unklar sein, steht unser Ordnungsdienst jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.


Für Zuschauer ohne Internetanbindung steht im Büro der Eishalle ein kleines Kartenkontingent bereit. Aber Vorsicht. Es ist wirklich klein und wenn weg, dann weg. Wer sicher gehen will, bedient sich des Ticketshops. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist möglich, aber nur auf der Terrasse hinter der Tribüne. Auf den Sitzplätzen herrscht Tragepflicht von Mund- / Nasenmasken oder Faceshields, auch während des Spiels. Die Stehplätze dürfen nicht freigegeben werden. Mit Ausnahme auf den Sitzplätzen ist die Abstandregel zwingend einzuhalten.
Wie gesagt, detaillierte Infos zum Ablauf des Spielabends erhaltet ihr auf unserer Homepage.

Wir Kobras durften schon die Erfahrung machen, dass es trotz dieser Veränderung ein schöner Eishockeyabend werden kann, unabhängig davon, welche Mannschaft das Eis als Sieger verlässt. Es liegt in erster Linie an uns, dass dieser Abend zu einem gelungenen Abend wird.

Wir Kobras wünschen allen Zuschauern einen interessanten Eishockeyabend.

Ein ganz besonderer Saisonauftakt

Am gestrigen Abend fand in der Schlangengrube das erste Heim – Testspiel der Kobras statt. Aber mit Ausnahme des Sportlichen war nur Weniges normal. Denn die Schutzmaßnahmen gegen Corona hatten die Abläufe für Zuschauer und Spieler fest im Griff. Zusatzkabinen sorgten dafür, dass sich beide Teams getrennt voneinander umziehen konnten – inklusive des vorgeschriebenen Abstands. Mundschutz während des Aufwärmens, personalisierte Sitzplätze für die Zuschauer inklusive der Dokumentation, Maskenpflicht für die Zuschauer auch auf den Plätzen. Dieser Auszug zeigt schon, dass der gestrige Abend ziemlich weit weg von einem „normalen“ Eishockeyabend gewesen ist. Und dennoch wurde er ein Erfolg. Das lag in erster Linie daran, dass sich alle Beteiligten (allen voran die Zuschauer) diszipliniert an die Vorgaben hielten, die Kobras selbst aber auch sehr gut auf dieses besondere Ereignis vorbereitet waren. Die Crew des Ordnungsdienstes leistete gute Arbeit und half Zuschauern, die sich noch nicht mit den neuen Abläufen zurechtfanden. Der gestrige Abend hat gezeigt, dass Eishockey – zumindest bei Veranstaltungen bis 300 Zuschauern – auch unter Corona – Bedingungen durchaus möglich ist. Wenn sich alle diszipliniert an die Vorgaben halten.

Aber auch sportlich hatte der gestrige Abend einiges zu bieten: Analog zum Hinspiel legte der favorisierte Oberligist los wie die Feuerwehr und berannte das von Lucas Eckardt ausgezeichnet gehütete Gehäuse. Doch auch der Dinslakener Goalie und seine Vorderleute waren gut vorbereitet und das Dinslakener Bollwerk sollte bis zur 12. Spielminute halten. Die Krefelder Gäste benötigten schon eine Überzahlsituation, um sich erstmals auf die Anzeigetafel zu bringen. Ex – DEL – Profi Adrian Grygiel, an diesem Abend mit 4 Toren erfolgreichster Krefelder, konnte den Dinslakener Schnapper erstmalig überwinden.


Viele Spielanteile hatten die Hausherren im Eröffnungsdrittel nicht. Doch es half, dass man manchmal nur wenige Möglichkeiten braucht, um einen Treffer zu erzielen. Bei einem der wenigen Gegenangriffe brachte Martin Beneš die schwarze Hartgummischeibe, vorbei an Krefelds Goalie Kapteinat, etwas überraschend im gegnerischen Gehäuse unter. Überhaupt muss man festhalten, dass das gesamte Team einmal mehr bis zum Ende gekämpft hat, jedoch die beiden tschechischen Importspieler – Martin Beneš und Martin Brabec, selbst gegen den Oberligisten immer mal wieder auch spielerische Glanzpunkte setzen konnten. Somit bewiesen bereits gestern die MB’s, dass die Kobras auch während der Ligaspiele noch viel Freude an ihnen haben werden.
Dennoch setzte sich der KEV 81 im weiteren Verlauf des ersten Drittels immer mehr durch und stellte das Ergebnis bis zum ersten Pausentee durch Jakub Prokurat in Überzahl und erneut Adrian Grygiel auf 1:3.

Im zweiten Abschnitt sah es zunächst danach aus, als ob sich die Partie genauso fortsetzen würde, zumal Christian – Paul Mercier und Luca Hauf – erneut bei einfacher Überzahl – den Vorsprung der Gäste auf 5:1 ausbauen konnten. Zur Hälfte der Begegnung hatten die Kobra – Goalies Ken Passmann und Lucas Eckardt – wie abgesprochen – ihre Plätze getauscht. Inzwischen nahmen die Kobras das Herz in die Hand und legten sich den Oberligisten zurecht. Durch Treffer von erneut Martin Beneš, Moritz Hofschen bei einfacher Überzahl, Stefan Dreyer sowie Martin Brabec konnte der Regionalligist bis zur zweiten Pause auf 5:5 ausgleichen. Die Kobra – Fans unter den Zuschauern witterten bereits eine Überraschung.

Doch diese sollte ausbleiben. Ein knochenhartes Training der vergangenen Woche ließ die Vanek – Truppe im letzten Drittel etwas abbauen, sodass der Favorit durch drei Treffer, zwei weitere von Adrian Grygiel und einen von Janeck Sperling, am Ende als verdienter Sieger das Eis verließ.
Trotz der Niederlage kann man bei den Kobras von einem gelungenen Auftritt sprechen, der Lust auf mehr macht. Die nächste Gelegenheit bietet sich den Besuchern am Freitag, den 18.09.2020. Dann treffen die Giftschlangen auf den Neu – Regionalligisten Eisadler Dortmund, der im Ligabetrieb zunächst in der Parallelgruppe beheimatet ist.

Milan Vanek, nach dem Spiel gegen den KEV 81 zur Leistung seiner Mannschaft befragt, äußerte sich wie folgt: „Zunächst einmal möchte ich ein Riesenlob an beide Torhüter aussprechen. Die beiden haben einen richtig guten Job gemacht. Aber auch ein Riesenlob an die anderen Jungs. Die haben so hart geackert und das nach dieser verdammt harten Trainingswoche. Es gab jede Menge Off – Ice – Einheiten. Fast jeder hatte Muskelkater, trotzdem musste auf dem Eis weitertrainiert werden. Am Ende stand dann wieder der Muskelkater. Wir haben am Donnerstag noch sehr, sehr hart trainiert. Nichtsdestotrotz haben wir gegen eine Oberligamannschaft einen 1:5 – Rückstand aufgeholt und im Anschluss die Partie bis knapp 10 Minuten vor dem Ende offen gestalten können. Dann haben uns leider die Kräfte ein wenig verlassen und wir mussten die Partie mit 5:8 abgeben. Aber es waren schon sehr schöne Spielzüge dabei. Die gute Offensive war das Ergebnis der Arbeit, die wir in dieser Woche gemacht haben. Nicht jeder Regionalligist schießt 5 Tore gegen einen Oberligisten und zeitweise konnten wir auch spielerisch gut mithalten. Ich habe einen sehr positiven Eindruck gewonnen. Natürlich müssen wir noch an der Defensivarbeit etwas verbessern, aber das kommt noch. Wir haben heut mit 4 Reihen gespielt und alle Akteure haben 100% gegeben. Davor kann ich nur den Hut ziehen. Wir sind mit einem Block U23 – Feldspielern angetreten und auch die haben ihr Bestes gegeben. Ebenso der 17 – jährige Nils Cleven aus dem Kobra – Nachwuchs. Er hat zum ersten Mal bei der 1. Mannschaft gespielt, und er hat sich gestern für weitere Einsätze empfohlen.

Ich möchte aber noch etwas anderes loswerden, etwas das nichts mit dem Geschehen auf dem Eis zu tun hat: Ich möchte ein Riesenlob an die Veranstalter und die vielen Helfer aussprechen, die es überhaupt erst ermöglicht haben, dass wir dieses Match vor Zuschauern austragen durften. Ganz besonders ist aber unser sportlicher Leiter Thomas Esser hervor zu heben, der in den letzten Wochen wirklich täglich hier in der Eishalle gewesen ist und alles dafür in die Wege geleitet hat, damit dieser Abend ein gelungener Abend wird. Und dies hat er zu 100% geschafft“.

Auch wenn die Kobras am Ende des Tages nicht als Sieger das Eis verlassen haben, darf man dennoch von einem rundum gelungenen Abend sprechen. Das gestrige Spiel hat wieder Lust auf Eishockey gemacht, auch wenn in der heutigen Zeit einige Umstände anders sind.

Dinslaken Kobras – KEV 81:                           5:8 (1:3; 4:2; 0:3)

Torschützen Dinslaken:                                  Beneš (2), Brabec, Dreyer, Hofschen
Torschützen Krefeld:                                       Grygiel (4), Prokurat, Mercier, Hauf, Sperling

Strafminuten Dinslaken:                                16
Strafminuten Krefeld:                                     4

Zweiter Test und erstes Heimspiel

Noch ist unklar, wann die Ligaspiele der Regionalliga West starten werden, doch die Vereine aus dieser Liga haben ihrerseits Testspiele festgelegt. So spielten auch die Kobras vor 2 Wochen, seinerzeit beim Oberligisten KEV81 und unterlagen beim Traditionsverein mit 4:9. Dabei lieferten sie an diesem Abend unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass sie erst 3 Trainingseinheiten absolviert hatten und gegen ein klassenhöheres Team antraten, welches in seiner Trainingsvorbereitung einen deutlichen Vorsprung hatte, eine sehr ordentliche Leistung ab.

Indes hat der Kader der Kobras nochmal Zuwachs bekommen. Luis Esser, Sohn des sportlichen Leiters Thomas Esser und Stürmer beim Kooperationspartner ERV Dinslakener Kobras, soll die Gelegenheit erhalten, mit seinen bald 16 Jahren in den Seniorenbereich hinein zu schnuppern und die Gepflogenheiten in der Regionalliga West jetzt schon kennen zu lernen.

Der Vergleich seinerzeit in Krefeld fand ohne Zuschauer statt. Inzwischen haben sich beide Mannschaften weiterentwickelt. Nun gibt es am Freitag, 04.09.2020, um 20:00 Uhr das Rückspiel in der Schlangengrube und man wird sehen, ob die Dinslakener noch ein Stück näher an das Team von Chefcoach Elmar Schmitz herangekommen sind.

Die Partie findet vor Zuschauern statt, alles in allem sind 300 Zeitzeugen an diesem Abend erlaubt. Im Zuge der Corona – Schutzverordnung mussten die Kobras den Verkauf der Eintrittskarten über ein Ticketsystem einführen, sodass jederzeit nachvollziehbar ist, welcher Zuschauer auf welchem Platz gesessen hat.

Ein kleines Kartenkontingent wird es am Spielabend auch im Büro der Eissporthalle erhältlich sein, damit auch Fans ohne Internetzugang die Möglichkeit haben, ihre Mannschaft zu sehen. Doch wer die Möglichkeit hat, die Eintrittskarte über den Ticketshop, den man auf der Homepage der Kobras findet, zu ergattern sollte dies auch tun. Die Tickets gibt es unter: https://tickets.snapticket.de/events?lang=de&distributionId=178491 .

Auch in der Eishalle werden einige Abläufe anders sein, der Corona – Hygieneschutzverordnung geschuldet. Maskenpflicht auch auf den Sitzplätzen, Abstandspflicht (gilt nicht auf den Sitzplätzen), Verwendung von bereitgestellten Desinfektionsmitteln, um nur ein paar Auszüge zu benennen.

Das vollständige Hygienekonzept gibt es auf der Homepage der Kobras unter: https://www.kobras-dinslaken.de/hygienekonzept/ .

Wir bitten die Fans inständig, sich die Hygieneregeln im Vorfeld durchzulesen, um am Spielabend einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht, auch wenn es mit der ein oder anderen kleinen Einschränkung oder Veränderung verbunden ist.