Die Liga steht

Nach langem Tauziehen und allseitiger Kompromissbereitschaft ist es den Vertretern von 12 Vereinen gelungen, zum Wohle des Eishockeysports eine einheitliche Linie zu finden, die auch mehr Attraktivität bietet, als die vor allem von den Fans abgelehnten zuvor praktizierten Modi der Spielzeiten zuvor.

Besonders erfreulich und erwähnenswert ist es deshalb, dass sich nun die meisten letztjährigen NRW – Landesligisten bereiterklärt haben, mit den verbliebenen Teams der letztjährigen Regionalliga West plus den aus der Oberliga Nord mehr oder weniger freiwillig hinzugestoßenen Teams aus Essen und Duisburg eine Liga zu bilden.

Der Eckstart der neuen Regionalliga West (auf diesen Namen haben sich die Vereine mehrheitlich geeinigt) soll nach dem Willen des Verbandes und der Vereine im November sein. Natürlich kann es Corona – bedingt zu Veränderungen kommen, doch der nachfolgende Modus bietet Spielraum, die Saison auch etwas später beginnen zu lassen. Ende August / Anfang September will man sich nocheinmal zu einer Arbeitstagung treffen, in der Hoffnung, dann die Spieltermine fixieren zu können.

Gespielt wird zunächst in 2 Gruppen. Die Gruppe 1 wird gebildet aus den Moskitos Essen, den Ratinger Ice Aliens, den Neuwieder Bären, den Eisadlern Dortmund, dem TUS Wiehl sowie der Grefrather EG. Gruppe 2 wird gebildet aus den Füchsen Duisburg, dem Neusser EV, den Realstars Bergisch – Gladbach, dem EHC Troisdorf Dynamite, dem EC Bergisch Land sowie uns Dinslakener Kobras.

Die beiden Gruppen spielen jeweils in einer Einfachrunde ihre Platzierungen der Vorrunde aus. Die Plätze 1-4 beider Gruppen bilden dann die Hauptrunde. Dabei bilden diese 8 Vereine eine neue Gruppe und spielen in einer weiteren Einfachrunde die Plätze aus.

Nachdem im Anschluss feststeht, wer welchen Platz in dieser Gruppe einnimmt, beginnen die Playoffs. Ob im Modus „Best of Five oder Best of Three“ gespielt wird, entscheidet sich, wenn feststeht, wie weit die Zeit in dieser Saison bereits vorangeschritten ist. Dabei trifft der Erste auf den Achten, der Zweite auf den Siebten, der Dritte auf den Sechsten und der Vierte auf den Fünften der Hauptrunde. In diesem Viertelfinale wird das Spiel noch von 3, ab dem Halbfinale von 4 Schiedsrichtern geleitet. Die Sieger dieser Paarungen bestreiten das Halbfinale. Deren Sieger winkt natürlich das Finale. Das höherplatzierte Team der Hauptrunde hat wie gewöhnlich das Heimrecht.

Die Vereine auf den Plätzen 5 und 6 der beiden Gruppen werden ebenfalls in eine Gruppe zusammengefasst und spielen in einer Doppelrunde ihren Meister der Pokalrunde aus.

Dass Corona auch am Modus noch Veränderungen hervorrufen kann, sollte jedem klar sein. Doch das Beschlossene ist erst einmal das, worauf sich alle beteiligten Vereine ruhigen Gewissens einigen konnten. Dass dazu viel Kompromisse nötig waren, steht außer Frage. Daher nochmals ein besonderes Dankeschön an die Vereinsvertreter, die diese Saison möglich gemacht haben.

Jetzt muss nur noch der Virus mitspielen.