Der Meister war zu stark

Dass ein Sieg der Kobras in der Partie bei den Herforder Dragons eine Mammut – Aufgabe darstellen würde, war bereits im Vorfeld klar. Und deshalb benötigte der kleine Kader der Niederrheiner viel Glück, einen nachlässigen Gegner oder ein kleines Wunder, aber all dies ist gestern Abend nicht geschehen.
Die Giftschlangen kämpften wie immer aufopferungsvoll, was auch von beiden Trainern in der anschließenden Pressekonferenz bestätigt wurde, aber gegen ein in ihren Reihen ausgeglichenes Team aus Herford, bei der jede Reihe läuferisch und spielerisch ihrer gegenüber überlegen war, war einfach nicht mehr drin.
Somit geht das 5:2 für die Westfalen völlig in Ordnung.

„Der Meister war zu stark“ weiterlesen

Dennis Kohl beendet seine Eishockey – Karriere

Eine der schillernsten regionalen Eishockey – Persönlichkeiten quittiert den Dienst, denn mit 42 Jahren hängt Dennis Kohl, Goalie der Dinslakener Kobras, seine Schlittschuhe an den Nagel. Dem Inline – Hockey, seiner zweiten Leidenschaft, will er aber noch weiterhin nachgehen, zumal er die Chance sieht, sich in dieser Sportart für die deutsche A- Nationalmannschaft zu empfehlen. Derzeit ist er allerdings in der Genesungsphase nach einer Knie – OP.

Zudem ist eine weitere personelle Veränderung bei den Dinslakenern zu vermelden, denn Verteidiger Tim Cornelißen wird nicht mehr für die Giftschlangen auflaufen.


Die Kobras bedanken sich bei beiden Akteuren für ihre Einsätze aufs Herzlichste und wünschen ihnen auf ihrem weiteren Lebensweg nur das Beste.
Darin enthalten sind natürlich auch die Genesungswünsche an Dennis Kohl nach der Knie – Operation.

Viel Lob ohne Ertrag

Sie ackerten und mühten sich und bekamen dafür auch jede Menge aufmunternde Worte, doch die erneut mit einem Rumpfkader angetretenen Kobras zeigten in Neuwied zwar wieder einmal eine sehr engagierte Leistung, doch am Ende mussten sie sich den Hausherren mit 2:4 geschlagen geben. Das Problem der letzten Wochen setzte sich auch gestern fort. Wenn es nicht das zahlreiche und schwere Gepäck gewesen wäre, welches ins Icehouse nach Neuwied zu transportieren gegolten hätte, für die Anzahl der Spieler hätte es anstelle eines Reisebusses auch ein Kleinbus getan. 12 Spieler plus zwei Torhüter konnte Dinslakens Mannschaftsführer auf dem Spielberichtsbogen eintragen lassen. Neben den Langzeitverletzten und beruflich Verhinderten musste gestern auch noch Jesse Parker passen. Er hatte bei einem Abwehrversuch in Diez – Limburg die Scheibe unglücklich abbekommen und konnte aufgrund einer starken Prellung nicht am Spiel teilnehmen. Und das Verletzungspech bleibt den Giftschlangen treu: Die ohnehin mit nur drei Defensivkräften angetretenen Dinslakener mussten im letzten Drittel auch noch auf Verteidiger Moritz Hofschen verzichten, der sich beim Fallen nach einem Check das Knie verdrehte und nur stark humpelnd die Heimreise antreten konnte.
Dementsprechend groß war auch die Anerkennung des Gegners für den aufopferungsvollen Kampf, den die Kobras den Bären in den vorausgegangenen 60 Minuten geliefert hatten, doch für die Dinslakener blieb bis auf Blessuren und Spritkosten nichts von dieser Begegnung übrig.

„Viel Lob ohne Ertrag“ weiterlesen