Sieg in Soest sichert den zweiten Platz

 

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Michal Plichta eröffnete den Torreigen.

Es war das perfekte Wochenende für die Kobras. Nach dem Heimsieg am Freitag, sicherten sich die Dinslakener gestern in der Ferne die nächsten drei Punkte. Der 2:7 Erfolg bei den Soester Bördeindianern sichert den Niederrheinern vorerst den zweiten Tabellenplatz. Dabei sah es im ersten Drittel noch nicht nach einem so deutlichen Sieg der Giftschlangen aus. Zwar konnten sich die Kobras, bei denen Moritz Hofschen und Nikolai Tsvetkov wieder dabei waren, eine optische Überlegenheit erspielen, waren aber anfällig für gefährliche Soester Konter, was ein torreiches erstes Drittel zur Folge hatte. In der dritten Minute eröffnete Michal Plichta den Torreigen mit dem 0:1 für die Kobras. Allerdings ließ die Soester Antwort nicht lange auf sich warten. Mit einem Doppelschlag in der fünften Minute drehten die Bördeindianer das Spiel und gingen ihrerseits mit 2:1 in Führung. Die Kobras erholten sich schnell vom Schock und konnten in der 8. Minute die Soester Führung egalisieren. Daniel Pleger war es, der die Scheibe irgendwie über die Soester Torlinie brachte. In Überzahl gelang den Kobras der erneute Führungswechsel. Wieder war es Michal Plichta, der auf Zuspiel von Daniel Pleger und Kevin Wilson, den Puck in die gegnerischen Maschen haute. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pause, auch weil die Kobras das Heft in der Hand behielten. Doch die Bördeindianer lauerten weiter auf ihre Möglichkeiten, wie kurz vor der Pause, als Kobragoalie Felix Zerbe eine Soester Großchance vereitelte.

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Und auch Philipp Heffler war wieder erfolgreich.

Im zweiten Drittel kippte das Spiel schon früh zugunsten der Niederrheiner. Gerade mal 50 Sekunden waren in diesem Drittel auf der Uhr, da hämmerte Philipp Heffler den Puck in den rechten oberen Winkel des Soester Gehäuses zum 2:4 für die Kobras. Tom Goldmann hatte gut aufgepasst und traf in der 29. Minute ebenfalls ins gleiche Toreck und sorgte für das vorentscheidende 2:5 aus Dinslakener Sicht. Dem hatten die Bördeindianer nicht mehr viel entgegenzusetzen und so ging das Drittel klar an die Giftschlangen.

Im letzten Spielabschnitt passierte zunächst nicht sonderlich viel. Die Kobras schalteten einen Gang zurück und kontrollierten das Spielgeschehen. Die Soester fanden kein Mittel gegen das Dinslakener Spiel und arrangierten sich mit fortschreitender Spieldauer mit ihrer Niederlage. Gegen Ende des Spiels taten die Schützlinge von Krystian Sikorski noch etwas für das Dinslakener Torverhältnis und schraubten den Spielstand durch Tore von Marvin Linse und Stefan Dreyer auf den 2:7-Endstand hoch.

Schon nächstes Wochenende haben die Kobras wieder Gelegenheit, ihren zweiten Platz zu verteidigen. Dann stehen mit den Heimspielen gegen die Grefrather EG und Dortmunder Eisadler zwei hochinteressante Begegnungen auf dem Dinslakener Plan.

Soester EG – Dinslakener Kobras 2:7 (2:3/0:2/0:2)

Torschützen Soest: Reschetnikow, Klein

Torschützen Dinslaken: Plichta (2), Pleger, Heffler, Goldmann, Linse, Dreyer

Strafminuten Soest: 8

Strafminuten Dinslaken: 6

Zuschauer: 175

 

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