Kobras sichern mit Fünf-Punkte-Wochenende Platz sechs

Es war das erwartet enge Spiel beim Tabellennachbarn Soester EG, aber am Ende konnten sich die Kobras nach Penaltyschießen mit 2:3 durchsetzen und zumindest zwei Punkte vom Möhnesee entführten. Es war nicht unbedingt Eishockeyfeinkost, was beide Teams ihren Fans boten, doch am Ende zählt das Ergebnis. Die Kobras wollten da anknüpfen, wo sie am Freitag gegen Ratingen aufgehört hatten und nahmen peu a peu das Heft in die Hand. Allerdings sprang zunächst nur eine optische Überlegenheit der Giftschlangen dabei heraus. Die Bördeindianer verstanden es, die Kobras möglichst weit von ihrem Tor fern zu halten, so dass nur wenige zwingende Chancen der Dinslakener entstanden. Erst in der 15. Minute fand Alex Brinkmann bei Dinslakener Überzahl eine Lücke im Soester Abwehrbollwerk und traf zur 1:0-Führung für die Kobras, die bis zur Pause bestand hatte.

Auch im zweiten Drittel blieben hochkarätige Torchancen eher Mangelware. Soest agierte aus einer gesicherten Abwehr heraus und machte den Kobras im Spiel nach vorne das Leben schwer. Wie schon im ersten Drittel, wussten die Bördeindianer auch im Mittelabschnitt Akzente nach vorne zu setzen. Eine Unaufmerksamkeit der Dinslakener Defensive führte in der 25. Minute zum Soester Ausgleich. Im Anschluss hatten die Kobras noch die Gelegenheit bei doppelter Überzahl erneut in Führung zu gehen, doch selbst gegen drei Soester fanden die Dinslakener Stürmer nicht die Lücke zum Tor. So blieb es bis zur Pause beim Unentschieden.

Im letzten Drittel lieb das Spiel weiterhin arm an richtig zwingenden Torraumszenen auf beiden Seiten. Beide Teams neutralisierten sich nahezu gegenseitig und ließen kaum Möglichkeiten des jeweiligen anderen zu. Hauptsächlich individuelle Fehler führten zu hochkarätigen Torchancen. Wie in der 53. Spielminute, als ein Dinslakener Puckverlust in der neutralen Zone zu einem Soester Konter führte. Soests Routinier Igor Furda ließ Felix Zerbe im Dinslakener Tor keine Chance und traf zum 2:1 für die Bördeindianer. Nun waren wieder die Dinslakener Comeback-Qualitäten gefragt. Die Kobras hatten nach dem Gegentreffer mit der Zeit nun einen weiteren Gegner. Unerbittlich verstrich Sekunde um Sekunde und Wilson und Co. versuchten alles, um wenigstens zum Ausgleich zu kommen und die Overtime zu erzwingen. Der erlösende Treffer für die Giftschlangen fiel in der 60. Minute, als Mark Essery auf Vorlage von Kevin Wilson und Moritz Hofschen zum 2:2 traf. Der Weg in die Overtime war geebnet und die Kobras wollten nun auch den Extrapunkt vom Möhnesee entführen. Doch die fünfminütige Verlängerung verstrich ohne eine Entscheidung und so musste im Penaltyschießen der Sieger ermittelt werden. Dort behielten die Kobras die Oberhand. Während auf Soester Seite nur Igor Furda traf, verwandelten Michal Plichta und Kevin Wilson mit dem Game-Winnig-Goal ihre Penaltys und sicherten den Dinslakener Extrapunkt.

Kommendes Wochenende haben die Männer um Kapitän Sven Linda spielfrei und können nur hoffen, dass sie von ihrer Konkurrenz nicht vom sechsten Tabellenplatz verdrängt werden. Dieses freie Wochenende gibt aber auch den angeschlagenen Spielern im Dinslakener Kader Zeit zur Regeneration und den verletzten Spielern eine weitere Woche, sich zu kurieren, um dann hoffentlich wieder ins Spielgeschehen eingreifen zu können. Denn am 15.12. geht es an den Maxipark zum Meister Hammer Eisbären und dann werden wieder alles tun, um den derzeitigen Platz sechs zu verteidigen.

Soester EG – Dinslaken Kobras 2:3 n.P. (0:1/1:0/1:1/0:0/0:1)

Torschützen Soest: Tambosi, Furda

Torschützen Dinslaken: Brinkmann, Essery, Wilson(GWG)

Strafminuten Soest: 14+10

Strafminuten Dinslaken: 6

Zuschauer 172

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