Kobras machen gegen Bad Nauheim die Playoffs klar

Die Kobras hatten es vor dem Spiel gegen RT Bad Nauheim selbst in der Hand, in die Playoffs einzuziehen und diese Chance ließen sich die Giftschlangen nicht nehmen. Mit einem überzeugenden 7:2 Erfolg über die Kurstädter und Platz 2 im Gepäck kehren Krystian Sikorski und sein Team aus Hessen zurück und freuen sich schon auf die kommenden Playoffbegegnungen gegen die Hammer Eisbären am Freitag und Sonntag.

Von Beginn an waren die Kobras besser im Spiel und das bissigere Team. Die Dinslakener waren meistens einen Schritt schneller und konnten von den Roten Teufeln häufig nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden. Wie in der zweiten Spielminute, als ein Nauheimer wegen Beinstellens auf der Strafbank Platz nehmen musste. Das folgende Überzahlspiel brachte die erste Führung für die Giftschlangen. Philipp Heffler und Sven Linda legten für Michal Plichta auf, der sich diese Gelegenheit nicht entgehen ließ und zum 1:0 für die Kobras traf. Dinslaken kontrollierte Puck und Gegner und war auch vor dem Tor die effektivere Mannschaft. Wie in der neunten Minute, als Alex Brinkmann auf Zuspiel von Daniel Pleger und Martin Jakubek zum 2:0 traf. Das an diesem Abend auch das Dinslakener Überzahlspiel ein probates Mittel war, um zu Toren zu kommen, bewiesen die Kobras in der 13. Minute. Wieder saß ein Nauheimer auf der Strafbank, als Philipp Heffler den Vorsprung sogar auf 3:0 ausbaute. Der Schlusspunkt in diesem Drittel blieb aber den, bis dahin eher blassen, Gastgebern vorbehalten. 30 Sekunden vor der Pause brachte Alexander Baum die Roten Teufel noch mal auf 1:3 ran.

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So mancher Dinslakener Angriff war zu schnell für Kamera und Gegner

Das späte Tor im ersten Drittel war wohl der richtige Weckruf für die Gastgeber, die im zweiten Drittel besser im Spiel waren. Nun gerieten die Giftschlangen immer häufiger unter Druck, doch die Dinslakener Verteidigung hielt den Nauheimer Angriffen stand. Mitte des zweiten Drittels gelang den Kobras der Befreiungsschlag. Wieder war es ein Überzahlspiel, was die Niederrheiner zurück in die Erfolgsspur brachte. Philipp Heffler versenkte einen Abpraller in den oberen rechten Winkel und stellte den alten Abstand wieder her. Kurz zuvor musste Lukas Schaffrath all sein Können unter Beweis stellen, als er einen Nauheimer Unterzahlkonter sicher entschärfte. Nun ging es Schlag auf Schlag, denn kurze Zeit später konnte Michal Plichta nur mit unfairen Mitteln am Toreschießen gehindert werden. Den fälligen Penalty verwandelte er sicher zur 5:1 Führung für die Kobras. Drei Minuten später kamen die Roten Teufel wieder auf 2:5 ran. In doppelter Überzahl traf Tim Ansink für Bad Nauheim und ließ noch mal Hoffnung aufkeimen. Doch die Nauheimer Hoffnungen waren schnell zerstört, dafür waren die Kobras an diesem Abend zu gut. Vor allem das schon erwähnte Dinslakener Überzahlspiel machte heute den Unterschied aus. Wie 15 Sekunden vor der Pause, als die Giftschlangen wieder ein Mann mehr auf dem Eis waren. Michal Plichta baute mit seinem dritten Treffer die Dinslakener Führung auf 6:2 aus, was auch gleichzeitig der Pausenstand war.

Im letzten Drittel ließen die Kobras nichts mehr anbrennen. Die Nauheimer konnten das Spiel zwarWhatsApp Image 2017-02-12 at 18.51.18 noch ausgeglichen gestalten, doch der Dinslakener Sieg war nicht mehr gefährdet. Martin Jakubek hatte in der 49. Minute die Gelegenheit, das Ergebnis noch höher zu schrauben, als er unsanft am Toreschießen gehindert wurde. Auch er bekam einen Penalty zugesprochen, den er aber nicht verwandeln konnte. Zwei Minuten vor Schluss fiel dann doch noch ein Dinslakener Treffer. Von Dennis Schott und Tom Goldmann in Szene gesetzt, ließ Tom Giesen dem Nauheimer Keeper keine Chance und markierte den 7:2 Endstand für die Kobras. Nach dem Spiel zeigte sich Coach Sikorski zufrieden mit seinem Team. „Es war heute ein sehr wichtiges Spiel für uns und wir haben unser Ziel, Playoffs zu spielen, erreicht. Lob an das gesamte Team. Wir haben von Beginn an sehr diszipliniert gespielt und unsere Möglichkeiten genutzt. So sind wir auch am Freitag in Hamm nicht Chancenlos, auch wenn die Eisbären in der Favoritenrolle sind. Doch wir brauchen uns nicht zu verstecken und versuchen unser eigenes Spiel zu machen.“ Auch Dreifach-Torschütze Michal Plichta freut sich auf die kommende Aufgabe. „Nächsten Freitag gegen Hamm fängt die Saison quasi wieder von vorne an. Es wird ein ganz neues Spiel und wir werden alles geben, um ins Halbfinale zu kommen. Danke auch an die Fans, die uns bis dahin so toll unterstützt haben.“

Los geht es mit der ersten Viertelfinalbegegnung kommenden Freitag um 20.00 Uhr im Hammer Maxipark. Das zweite Spiel findet dann Sonntag, 19.00 Uhr, in der Schlangengrube statt. Sollte es nach den beiden Spielen noch keinen Sieger geben, wird es am Dienstag zum entscheidenden dritten Spiel in Hamm kommen. Soweit der Viertelfinalfahrplan für die Kobras.

RT Bad Nauheim – Dinslakener Kobras 2:7 (1:3/1:3/0:1)

Torschützen Bad Nauheim: Baum, Ansink

Torschützen Dinslaken: Plichta(3), Brinkmann, Heffler(2), Giesen

Strafminuten Bad Nauheim: 20

Strafminuten Dinslaken: 12

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