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Kobras jetzt auf Schützenhilfe angewiesen

Vor der wichtigen Partie der Kobras am gestrigen Abend bei den Herforder Dragons hatten es die Dinslakener Kobras noch in eigener Hand, die Meisterrunde der Regionalliga zu erreichen. Dies sieht nach der 2:5 (0:1; 0:3; 2:1) – Niederlage nun anders aus.
Die Dinslakener begannen das erste Drittel druckvoll, hatten mehr Spielanteile und kreierten immer wieder gute Möglichkeiten. Leider scheiterten sie immer wieder vor dem Tor entweder an HEV-Goalie Lars Morawitz oder ihrer eigenen, fehlenden Kaltschnäuzigkeit.
Die Hausherren hingegen nutzten die erste große Möglichkeit, die sich ihnen bot, zur 1:0-Führung in Spielminute 14, als ihnen die 2-Minuten-Strafe eines Dinslakeners ein Powerplay bescherte. Die Gäste selbst ließen zwei weitere Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. So endete das Eröffnungsdrittel mit einer knappen 1:0-Führung für die Hausherren.

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„Sind sie sicher, dass das abseits war, Frau Klaffki ?“, scheint hier Dominick Spazier die Linesfrau zu fragen

Mit dieser Führung im Rücken und sicherlich den richtigen Worten des HEV-Coaches Jeff Job nahmen die Hausherren das Spiel nun mehr und mehr in ihre eigenen Hände und die Verteilung der Spielanteile wechselte die Seite. Zwar mischten auch die Giftschlangen noch kräftig mit, doch vor dem Tor waren die Dragons einfach zwingender und zogen im Mittelabschnitt durch Treffer von Sven Johannhardt, Zach McQueen und Philipp Brinkmann auf 4:0 davon.

Im Schlussabschnitt versuchte Kobra-Trainer Sikorski durch einige Umstellungen noch einmal das Ruder herumzureißen, doch die Belohnungen kamen dafür einfach zu spät. Dominick Spazier in der 54. Minute und Moritz Hofschen mit seinem ersten Treffer für die Giftschlangen in der 59.Minute brachten die Gäste auf 2:4 heran, doch den Schlusspunkt setzten die Hausherren mit dem 5:2 nur 1 Minute später. Dennis Schmunk hatte Felix Zerbe das fünfte Mal überwunden. Die Aufholjagd wurde auch durch eine Verletzung von Alex Brinkmann gebremst, der nach einem Zusammenprall mit einem Herforder Spieler nicht mehr weitermachen konnte. Dem Dinslakener Spiel merkte man übrigens deutlich das Fehlen diverser Schlüsselspieler an. Die „Jungen Wilden“ spielten sehr engagiert, doch insbesondere vor dem gegnerischen Gehäuse fehlt ihnen einfach noch die Cleverness, um die sich bietenden Chancen noch häufiger in Tore umwandeln zu können.
Somit blieben die drei Punkte völlig verdient in Herford. Mit einem Sieg gegen die Dragons hätten die Giftschlangen einen großen Schritt Richtung Meisterrunde machen können, zumal ihnen der Landesverband zwischenzeitlich 3 weitere Punkte am grünen Tisch zugesprochen hat.

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Die Sicht aus dem Gästeblock war schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Denn das Spiel der Kobras in Bad Nauheim fällt aus. Lange Zeit war es unklar, ob das Spiel der Kobras bei der Zweitvertretung der Roten Teufel aus Bad Nauheim wird stattfinden können, denn den Hessen steht die Eisfläche zu dem Termin, den der Verband vor der Saison einvernehmlich mit den Kurstädtern abgesprochen hat, inzwischen nicht mehr zur Verfügung. Die Vereine bemühten sich um einen Ersatztermin, kamen aber zu keinem für beide Seiten akzeptablen Konsens. Daher wird die für den 6.1.2017, um 20:45 Uhr angesetzte Begegnung nun definitiv ausfallen. Der Verband hat daraufhin die Partie mit 3:0 Punkten und 5:0 Toren für die Dinslakener Kobras gewertet.
Damit kommt es für die Kobras zum Showdown am kommenden Sonntag in Lauterbach. Allerdings sind die Kontrahenten der Niederrheiner nun nicht mehr die Luchse, sondern die Teams aus Neuwied, Diez-Limburg und Dortmund. Die Kobras selbst müssen zum Erreichen der Meisterrunde nicht nur bei den Hessen gewinnen, sondern sind nun auch auf einen Sieg der Eisadler Dortmund in Diez-Limburg angewiesen. Die Rechenspiele können beginnen.

Die Kobras wünschen ihren Freunden, Sponsoren und Fans auf diesem Wege einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Herforder EV – Dinslakener Kobras                   5:2 (1:0; 3:0; 1:2)

Torschützen Herford:                                           Sven Johannhardt (2), Zach McQueen, Philipp Brinkmann, Dennis Schmunk
Torschützen Dinslaken:                                        Dominick Spazier, Moritz Hofschen

Strafminuten Herford:                                           18 + 10 (Leon Nasebandt)
Strafminuten Dinslaken:                                       14

Zuschauer:                                                             1021

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