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Kobras hatten mit den Teufeln nur wenig Mühe

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Achtung, Hintermann ! In dieser Szene bringt Daniel Pleger beim Aufstehen unbeabsichtigt einen Nauheimer Spieler zu Fall.

Gut aufgelegte Kobras ließen am gestrigen Abend nichts anbrennen und schlugen die Zweitvertretung der Roten Teufel Bad Nauheim mit 6:1 (2:0; 3:01:1). Die Partie gestaltete sich über die gesamten 60 Minuten als sehr einseitig und die Giftschlangen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie unbedingt das Eis als Sieger verlassen wollten.
Diese Dominanz der Hausherren war schon etwas überraschend, konnten die Hessen in der jüngsten Vergangenheit mit einigen Überraschungssiegen aufwarten. Von 4 Begegnungen der Relegationsrunde konnten sie 3 siegreich gestalten. Dabei gaben sie den Soestern, den Dortmundern und den Grefrathern jeweils das Nachsehen.
Vielleicht hatte sich gerade durch diese Erfolge der Gäste die richtige Einstellung bei der Sikorski-Truppe entwickelt: Vollgas von Anfang an.
Bis zum ersten Torjubel dauerte es dann doch gute 5 Minuten. Hilfreich war aus Dinslakener Sicht, dass sich die Nauheimer zu diesem Zeitpunkt durch die erste Strafzeit selbst dezimiert hatten. Das fällige Überzahlspiel nutzten die Hausherren in Person von Sven Linda gnadenlos aus. Martin Jakúbek und Tom Giesen waren die Vorbereiter.
Und die Kobras ließen nicht nach. Immer wieder berannten sie das Gehäuse von Nauheims Goalie Kilian Aaltonen, der alle Hände voll zu tun hatte aber auch immer wieder unter Beweis stellte, dass er zu den Guten der Liga gehört. In der 14. Spielminute war er dann aber zum zweiten Mal geschlagen. Michal Plichta hatte an diesem Abend den Puck zum zweiten Mal über die Torlinie befördert. Mit diesem 2:0 ging es in die erste Drittelpause.

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Spielte stark bis zur 50. Minute, dann ließen ihn seine Nerven im Stich: Martin Jakúbek

Doch auch im Mittelabschnitt änderte sich das Bild nicht. Überlegene und gut aufgelegte Hausherren überrannten die Kurstädter, die an diesem Abend über gelegentliche Konter nicht hinauskamen.
Die Dinslakener Dominanz ließ sich auch im zweiten Drittel an der Anzeigetafel ablesen. Beim Spielstand von 5:0 ertönte zum zweiten Mal an diesem Abend die Sirene. Zuvor hatten sich Stefan Dreyer, Sebastian Haßelberg und Kevin Wilson als Torschützen in den Spielbericht eingetragen.

Im letzten Drittel veranstalteten beide Mannschaften ein „Schaulaufen“, wie es Gästetrainer Marcus Jehner in der anschließenden Pressekonferenz beschrieb. Denn zu diesem Zeitpunkt war bei den Gästen die Luft raus und auch die Kobras hatten einen Gang zurückgeschaltet. Zwar schnürte Kevin Wilson in der 45. Minute mit dem 6:0 einen Doppelpack, doch die nachlassende Konzentration bei den Schwarzen hatte für sie Folgen: Denn 126 Sekunden vor dem Ende gelang den Hessen dann doch noch der Ehrentreffer. Damit war der Shutout von Lukas Schaffrath, der sich darüber sehr ärgerte, Geschichte.

Apropos ärgerlich: Einen sogenannten Bärendienst erwies Martin Jakúbek seinem Team. Er konnte in der 50. Spielminute, beim Spielstand von 6:0, nachdem er  einen sicherlich schmerzhaften Stockcheck in die Nierengegend einstecken musste, trotz mehrfacher Überredungsversuche des Schiedsrichtergespanns nicht von seinem Gegenspieler ablassen und wurde zurecht mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt. Damit fehlt er am Sonntag in Soest und verschärft die ohnehin angespannte Personalsituation weiter. Ob ein Spieler der Niederrheiner für das Spiel bei den Bördeindianern das Lazarett verlassen kann, steht zum jetzigen Zeitpunkt in den Sternen. Doch die Kobras brauchen aber unbedingt einen Sieg. Denn auch diese Begegnung ist von der Bedeutung her ein Endspiel.

 

Dinslakener Kobras – Rote Teufel Bad Nauheim 2                                         6:1 (2:0; 3:0; 1:0)

Torschützen Dinslaken:                                                                                       Kevin Wilson (2), Michal Plichta, Sven Linda, Stefan Dreyer, Sebastian Haßelberg
Torschütze Bad Nauheim:                                                                                  Markus Rost

Strafminuten Dinslaken:                                                                                      19 + SD (Jakúbek)
Strafminuten Bad Nauheim:                                                                               12

Zuschauer:                                                                                                            140

classic

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