Herford zu stark für die Kobras

Herford zu stark für die Kobras


Auch die spielstarken Herforder Dragons waren eine Nummer zu groß für die Kobras. Mit 2:7 verlor der DEC sein drittes Spiel in Folge und muss sich derzeit mit dem Tabellenende zufrieden geben. Dabei waren es vor allem die Powerplays, die den derzeitigen Unterschied deutlich machten. Ein Überzahltor und zwei Unterzahltreffer der Herforder und nur ein Überzahltor der Kobras standen am Ende auf dem Spielbericht.

Kevin Wilson markierte den ersten Dinslakener Treffer

Doch der Reihe nach. Herford erwischte den besseren Start und hatte auch gleich die erste Torchance, die noch eine sichere Beute für Felix Zerbe im Dinslakener Tor war. Die Giftschlangen, die vor Spielbeginn auf Moritz Hofschen verletzungsbedingt verzichten mussten, kamen nach der anfänglichen Herforder Druckphase besser ins Spiel und konnten das Spielgeschehen etwas ausgeglichener gestalten. Doch das erste Herforder Powerplay in der 5. Spielminute brachte die Kobras gleich ins Hintertreffen. John Reed traf zur erstmaligen Herforder Führung in die Dinslakener Maschen. Die Kobras versuchten, schnell zum Ausgleich zu kommen, waren aber zu harmlos im Abschluss. Besser machten es da die Dragons, die in der 14. Spielminute ihre Führung auf 0:2 ausbauten. Mit diesem Spielstand ging es erstmals in die Pause.

Im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Dinslaken war bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen, musste sich aber immer wieder den Herforder Angriffen erwehren. Das gelang der Dinslakener Defensive nicht immer. Wie in der 26. Minute, als abermals John Reed zum 0:3 für die Dragons traf. Selbst mit einem Mann weniger auf dem Eis waren die Drachen gefährlich. In der 27. Minute schloss Fabian Staudt einen Herforder Unterzahlkonter zum 0:4 Zwischenstand ab. Mitte des zweiten Drittels versuchten die Kobras über den Kampf zurück ins Spiel zu kommen, was ihnen auch kurzfristig gelang. Kevin Wilson wurde von Alexander Brinkmann auf die Reise geschickt und traf in der 30. Minute zum 1:4 Anschluss für die Kobras. Nur 3 Minuten später verkürzten die Sikorski-Schützlinge in doppelter Überzahl sogar auf 2:4 und witterten nun Morgenluft. Doch die Herforder Strafe folgte auf dem Fuß. Immer noch in Unterzahl spielend, war es erneut John Reed, der zum 2:5 für Herford traf. Auch wenn die Giftschlangen weiter versuchten, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, gelang ihnen kein weiterer Treffer mehr in diesem Drittel.

Marvin Haedelt feierte im letzten Drittel seine Premiere

Im letzten Spielabschnitt feierte dann Marvin Haedelt seine Premiere im Tor der Kobras und konnte sich direkt zu Beginn des Drittels nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Im Spiel nach vorne holte die Dinslakener Stürmer nichts zählbares mehr heraus. Zu effektiv war die Herforder Defensivarbeit. Und wenn doch mal ein Schuss durchkam, war Kieren Vogel im Herforder Tor zur Stelle. Den Schlusspunkt setzten die Dragons, die in der 60. Minute mit einem Doppelschlag zum 2:7 die Dinslakener Niederlage endgültig besiegelten. Für Coach Sikorski und seine Giftschlangen heißt es nun, sich im Training Schritt für Schritt weiter zu verbessern und nicht das Selbstvertrauen zu verlieren, um dann endlich die ersten Punkte einfahren zu können und aus dem Tabellenkeller zu kommen. Leicht wird es bei den Spielen gegen Hamm und Diez am kommenden Wochenende nicht, aber die Kobras sind immer dann am Gefährlichsten, wenn sie keiner mehr auf der Rechnung hat.

Dinslakener Kobras – Herforder EV 2:7 (0:2/2:3/0:2)

Torschützen Dinslaken: Wilson, Tsvetkov
Torschützen Herford: Reed(3), Staudt(2), Klein, Linnenbrügger

Strafminuten Dinslaken: 6

Strafminuten Herford: 8

Zuschauer: 186

 

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