Gegen Neuwied und Lauterbach sollen weitere Punkte her

Am kommenden Wochenende heißen die Gegner der Kobras EHC Bären 2016 Neuwied und Luchse Lauterbach. Gegen beide Teams sollen weitere Punkte her, um den Abstand auf die vorderen Plätze weiter zu verkürzen. Zunächst geht es für die Kobras ins Neuwieder Icehouse, wo sie von den dort ansässigen Bären um 20.00 Uhr empfangen werden. Momentan spielen die adäquat verstärkten Neuwieder Bären eine Saison mit Höhen und Tiefen und befinden sich derzeit auf dem dritten Tabellenplatz wieder. Doch das kann sich schnell ändern, denn die Plätze zwei bis fünf sind nur wenige Punkte auseinander. Gerade vor heimischen Publikum sind die Deichstädter eine Macht. Angepeitscht von den eigenen Fans drehen die Bären zu Höchstleistungen auf. Das Resultat sind 32 erzielte Treffer, denen lediglich 13 Gästetore in den sechs gespielten Heimspielen gegenüberstehen. Die Heimspiele gegen Hamm und Neuss wurden sogar ohne einen Gegentreffer beendet. Als einziges Team konnten bisher die Ratinger Ice Aliens die Festung Icehouse erobern und alle drei Punkte aus Neuwied entführen. Dennoch gab es Unruhe im Umfeld der Bären. Als Folge trat Trainer Jens Hergt diese Woche von seinem Traineramt zurück. Für ihn übernehmen vorerst Teammanager Carsten Billigmann und Andreas Halfmann das Training. Somit wird das Team der Bären nun gefordert sein. Die Kobras erwartet also ein heißer Tanz auf dem Eis in der Deichstadt. Da wird es vor allem auf die Dinslakener Defensive ankommen, die an diesem Abend mit Sicherheit nicht Beschäftigungslos sein wird. Doch die Dinslakener wissen ja, wie man gegen Neuwied Punkte holen kann. Im ersten Aufeinandertreffen in der Schlangengrube mussten sich die Männer um Kapitän Sven Linda erst im Penaltyschießen geschlagen geben. Eine Wiederholung in Neuwied ist natürlich wünschenswert, wäre aber eine Überraschung. Vor allem kommt es wieder auf die Kaderstärke der Kobras bei diesem Freitagsspiel an. Wobei die Dinslakener erst zuletzt bewiesen, dass sie auch mit einem kleinen Kader auswärts punkten können.

Punkten wollen die Giftschlangen auch am Sonntag, wenn es um 19.00 Uhr gegen die Luchse aus Lauterbach geht. Gerade gegen das Team vom Vogelsberg sind die Giftschlangen eigentlich zum Siegen verdammt, will man sich weiter von Lauterbach absetzen. Erst letztes Wochenende konnten die Kobras die rote Laterne an das Team der Luchse abgeben und wollen diese nicht wieder so schnell hergeben. Allerdings haben die Luchse momentan drei Spiele weniger gespielt und könnten theoretisch wieder an den Kobras vorbeiziehen. Umso wichtiger ist da ein Sieg der Giftschlangen gegen Lauterbach, um den Abstand auf den letzten Platz zu vergrößern. Bislang konnten die Luchse, die im Sommer einen Umbruch vollzogen, in fremden Gefilden nicht punkten. Dennoch wird das für die Sikorski-Truppe an diesem Abend kein Selbstläufer werden, denn die von Thomas van Euw trainierten Luchse werden sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben. Das mussten die Kobras schon einmal in dieser Saison erleben, als man im Luchsbau noch eine 2:0-Führung aus der Hand gab und das Spiel dann schließlich 2:3 verloren ging. Allein dieses Spiel wird den Kobras Warnung und Motivation genug sein, um die Punkte in der Schlangengrube zu halten. Ob Neuverpflichtung Mark Essery gegen Neuwied und Lauterbach für die Giftschlangen auf Torejagd gehen kann, steht noch nicht fest. Die Verantwortlichen arbeiten fieberhaft an einer Freigabe für ihn.

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