Bittere Niederlage im ersten Playoffspiel

Philipp Heffler ließ mit seinem Tor zum 3:1 noch mal hoffen

Gleich im ersten Playoffspiel gegen die Neuwieder Bären kassierten die Kobras eine bittere 9:3 Niederlage und sind am Sonntag fast schon zum Siegen verdammt. Dabei verlief schon die Anreise für die Giftschlangen, die auf Kevin Wilson und Tim Cornelißen verzichten mussten, nicht optimal. Bedingt durch einige längere Staus, kam die Sikorski-Truppe mit einiger Verspätung an, was auch einen späteren Spielbeginn zur Folge hatte. Die Anreisestrapazen, gepaart mit einer gewissen Nervosität, merkte man den Kobras in den ersten 20 Minuten des Spiels an. Zu ungenau waren die Pässe im Spielaufbau und auch in der Dinslakener Verteidigung fehlte ein ums andere mal die Zuordnung. Besser machten es da die Hausherren. Gerade das Überzahlspiel machte an diesem Abend einen Unterschied deutlich. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Bären in der 5. Minute im Powerplay in Führung gingen. Und auch der zweite Neuwieder Treffer fiel in der 16. Minute in Überzahl. Nur zwei Minuten später vergrößerte sich der Rückstand für die Kobras sogar auf 3:0 und die mitgereisten Fans ahnten schon Böses in diesem Drittel. Denn bis dahin konnten die Dinslakener Sturmreihen nur wenige Torchancen generieren, die bis dahin eine sichere Beute für Neuwieds Torhüter Felix Köllejan waren. Hoffnung keimte beim Dinslakener Team und den mitgereisten Fans auf, als Philipp Heffler sieben Sekunden vor der Pause noch auf 3:1 verkürzen konnte.

Und diese Hoffnung war berechtigt, denn die Kobras kamen im zweiten Drittel besser ins Spiel und waren nun auch aggressiver in den Zweikämpfen. Auch der Spielaufbau klappte nun b

Gian Carlo Schöche markierte deen zweiten Dinslakener Treffer

esser und die Anzahl der Torchancen erhöhte sich merklich. Doch zählbares kam dabei nicht heraus. Da die Dinslakener Abwehr nun ebenfalls sicherer stand, gelang auch den Neuwieder Bären kein weiterer Treffer an diesem Abend. So blieb es auch zur zweiten Pause beim 3:1 Rückstand.

 

Die ersten Minuten des letzten Drittels leiteten dann die endgültige Dinslakener Niederlage ein. Innerhalb von nur einer Minute musste Marvin Frenzel gleich drei mal hinter sich greifen. Zu offensiv waren seine Vorderleute an die Sache herangegangen, was die Bären eiskalt ausnutzten. So stand es plötzlich 6:1 nach 42 gespielten Minuten. Gian Carlo Schöche konnte die Kobras mit seinem Tor nach Alleingang in der 44. Minute zwar noch mal heran bringen, doch geholfen hat es nichts. Zwei Neuwieder Überzahltore in der 51. und 52. Minute, sowie ein weiterer Treffer in der 55. Minute schraubten den Spielstand auf 9:2 und besiegelten die Dinslakener Niederlage endgültig. Der Schlusspunkt blieb aber den Kobras vorbehalten, die durch Mark Essery mit seinem Überzahltor in der 58. Minute zum 9:3 Endstand noch mal Ergebniskosmetik betreiben konnten.

Trotz der hohen Niederlage ist für die Kobras erst mal noch nichts entscheidendes passiert. Denn zunächst haben die Dinslakener erst mal nur ein Spiel verloren, auch wenn die Höhe der Niederlage natürlich bitter ist. Jetzt heißt es erst mal, dieses Spiel aus den Köpfen zu bekommen und am Sonntag in der Schlangengrube bei Null anzufangen und mit einer couragierten Leistung einen Sieg einzufahren. Der würden dann gleichzeitig ein viertes Spiel bedeuten, das dann am darauffolgenden Sonntag wieder um 19.00 Uhr in der Schlangengrube steigen wird. Doch bis es soweit ist, haben die Giftschlangen neben dem morgigen Spiel noch eine weitere Partie am nächsten Freitag. 20.00 Uhr, im Neuwieder Icehouse vor der Brust.

EHC „Die Bären“ 2016 – Dinslaken Kobras 9:3 (3:1/0:0/6:2)

Torschützen Neuwied: Schug, Fröhlich (2), Müller, Jamieson (2), Morys, S. Schlicht, Hellmann

Torschützen Dinslaken: Heffler, Schöche, Essery

Strafminuten Neuwied: 26 + 10

Strafminuten Dinslaken: 20

Zuschauer: 832

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