Am Freitag beginnt die Rückrunde

Auch das kommende Wochenende gönnt den Kobras keinen spielfreien Tag. Am 1.12.2017 empfängt man die Ratinger Ice Aliens in der Schlangengrube, zwei Tage später werden die Giftschlangen im Wigwam der Soester Bördeindianer zu Gast sein. Mit dem Spiel Dinslaken gegen Ratingen sind alle Beteiligten in der zweiten Hälfte der Hauptrunde angekommen, denn mit diesem Vergleich hat die Saison für beide Teams angefangen. Diese Partie ist für die Giftschlangen gleichzeitig das letzte Heimspiel in diesem Jahr, das nächste Mal wird man Kapitän Linda & Co. erst wieder am 07.01.2018 in der Schlangengrube anfeuern können.

 

Kevin Wilson wird gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden noch ein paar Prozent mehr motiviert sein.

Bei den Aliens läuft es im Moment nicht ganz so rund, wie man es sich bei diesem Spitzenteam der Regionalliga eigentlich vorstellen könnte. Nach Jahren des stetigen Erfolges durchläuft man derzeit eine sportliche Durststrecke, die auch etwas mit personellen Veränderungen zu tun haben könnte. Denn plötzlich trat Kay Adams, langjähriger 1. Vorsitzender des Vereins vom Sandbach, aus privaten und persönlichen Gründen zurück, kurz darauf quittierte auch der langjährige Trainer Alexander Jacobs den Dienst. Während Adams eigentlich schon in der Sommerpause sein Amt aus Zeitmangel zur Verfügung gestellt hatte und nur wegen fehlender Interessenten für seinen Posten zunächst noch eine weitere Saison bekleiden wollte, kam der Rücktritt von Alexander Jacobs für Viele schon sehr überraschend. Er hatte nach eigener Aussage keine Anknüpfpunkte mehr gefunden, die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen. Nachwuchstrainer Achim Johnigk erklärte sich bereit, zusätzlich als Übungsleiter der 1. Mannschaft zu fungieren. Die Ratinger Presse will von Gräben und Lagerbildung innerhalb der Mannschaft wissen, was von dieser allerdings vehement abgestritten wird. Man könnte sagen: Unruhige Zeiten aktuell am Sandbach. Die „Trainerwechsel – entspricht – Erfolg“ – Gleichung funktionierte bei den Außerirdischen bis jetzt nur bedingt. Zwar konnte man unmittelbar danach einen 3:1-Sieg bei den Neuwieder Bären verbuchen, der gewonnene Punkt bei der 2:1-Niederlage n.V. beim damaligen Tabellenletzten Lauterbach war sicherlich nicht das, was man sich am Ende des Tages vorgestellt hatte. Dies alles ist allerdings nun schon gut 10 Tage her und Coach Johnigk hatte nun bei diversen Trainingseinheiten Gelegenheit, den Spielern seine eigene Eishockeyphilosophie zu vermitteln. Ob allerdings der 4:3- Sieg n.V. am letzten Sonntag bei den Soester Bördeindianern einen Wendepunkt darstellt, wird die Zukunft zeigen. Die Qualität eines Regionalliga-Spitzenteams ist in diesem Kader allemal vorhanden. Zweimal haben sich die Ratinger mit den Kobras in dieser Saison bereits verglichen. Zweimal gingen die Punkte an das Team vom Sandbach. Doch beide Begegnungen waren eng geführt und die Kobras waren keinesfalls chancenlos. Somit sollte es am 1.12.2017 um 20:00 Uhr zu einem weiteren interessanten Vergleich in der Schlangengrube kommen.

Auch kulinarisch kann man an diesem Abend wieder mit etwas Glück auf seine Kosten kommen. Denn zum zweiten Mal in der aktuellen Spielzeit spendiert das Hotel „Zum Grunewald“ dem Sieger des Puckwerfens einen Gutschein für ein Essen zu zweit im hoteleigenen Restaurant.

Auch die Soester Bördeindianer werden sich jeden Quadratzentimeter Eis hart erkämpfen müssen.

In deutlich ruhigerem Fahrwasser dürfte sich derzeit das Kanu der Soester Bördeindianer befinden. Natürlich ist es von außen immer schwer, die Lage in einem anderen Verein zu beurteilen, doch die Westfalen vermitteln zumindest den Eindruck, als seien sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Und das können sie auch, denn Manager Burghard Höcker hat seine Mannschaft in der Sommerpause punktuell ausgezeichnet verstärkt und die Männer von Trainer Dieter Brüggemann wissen ihre Fans durch eine schnelle und kämpferische Spielweise zu begeistern. Gegen die Großen der Liga halten sich die Niederlagen deutlich in Grenzen, gegen Mannschaften auf Augenhöhe geht man meist als Sieger vom Eis. Die Bilanz der Kobras gegen die Truppe vom Möhnesee ist ausgeglichen. Einer 2:8-Klatsche im zweiten Saisonspiel folgte ein 6:4-Erfolg in der Schlangengrube. Auch in dieser Partie ist somit für ausreichend Spannung gesorgt. Das Eröffnungsbully im Eissportzentrum Möhnesee wird es am 1. Advent um 19:00 Uhr geben.

 

Kapitän Sven Linda sieht das kommende Wochenende für die Kobras wie folgt: „Wir können uns gegen beide Mannschaften am Wochenende sicherlich etwas ausrechnen. Gegen Ratingen haben wir uns immer gut geschlagen und warum soll dabei nicht auch mal wieder ein oder mehrere Punkte herausspringen. Das haben wir in den letzten Jahren doch immer wieder mal geschafft. Unschlagbar ist das Team sicherlich nicht, auch wenn sie die Favoriten in dieser Partie sind. Leider müssen wir am Freitag auf Marvin Haedelt verzichten, der bei seinen Einsätzen immer ein großer Rückhalt für uns war, aber ich glaube, auch mit Felix Zerbe zwischen den Pfosten sind wir sehr gut aufgestellt.
Gegen Soest sollten sich die Zuschauer auf ein anderes Spiel als beim ersten Aufeinandertreffen einstellen. Damals, zu Saisonbeginn, haben wir uns auch selten dämlich angestellt. Seither sind wir als Mannschaft weiter zusammengewachsen, haben auch ein paar gute Spiele abgeliefert und Punkte eingesammelt, was uns natürlich mehr Selbstbewusstsein eingebracht hat. Ich hoffe, dass wir gegen den direkten Konkurrenten Soest punkten werden aber auch gegen Ratingen sehe ich uns keinesfalls chancenlos. Auch wenn es die Tabelle derzeit nicht hergibt, denke ich, dass auch in dieser Saison jeder jeden schlagen kann. Zumindest Überraschungsresultate sind immer mal drin. Somit gehe ich positiv in das kommende Wochenende. In Anbetracht der Dezemberdürre, wo wir aufgrund des Spielplans häufig zum Zuschauen verdammt sind, wäre es schön, wenn wir jetzt noch ein paar Punkte vorlegen könnten“.

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